Gottesdienst

Wochengebet

15.11. - 22.11.2020

Liebe Gemeinde,

Den Meisten ist der Psalm 23 sehr vertraut. Er kann uns in Pandemiezeiten begleiten und stärken. Viele Menschen können diese Verse auswendig sprechen:

„…..Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich….“

Auswendig gelernte Gebete und Texte eigenen sich gut dafür sie als Ritual regelmäßig zu beten. Wer das tut wird einen positiven Effekt erleben. Denn regelmäßiges Gebet stärkt die Seele.

Doch heute will ich Ihnen einmal eine freie Übertagung des Psalm 23 von Willi Everding als Gebet vorschlagen:

Nach Psalm 23

Wenn Gott mit mir geht und für mich da ist, fehlt es mir an nichts. Es ist, als würde ich durch ein reiches Leben gehen, in dem Hunger und Durst unbekannte Wörter sind. Auch mein Innerstes ist ihm nicht fremd und wird von ihm geliebt. Meine Schritte werden von ihm gelenkt und begleitet, weil er es versprochen hat. Selbst wenn ich durch die tiefste Dunkelheit hindurch muss, kann ich sicher sein: Er ist in meiner Nähe. Ich kann es spüren und fühle mich dadurch geborgen. Egal, was mich auch bedrängt: Gott bekennt sich zu mir! Sein Versprechen gibt mir Aufmunterung und Kraft. Dadurch ist mein ganzes Leben von der Güte Gottes umfangen. Ich weiß: Ich gehöre zu ihm für alle Zeit.

Amen

(Diakon Awiszio)

Wochengebet

08.11. - 15.11.2020

 „Seit 1964 gedenken die Menschen in Gelsenkirchen jedes Jahr am 9. November der Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung im Jahr 1938. Die Novemberpogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November waren der vorläufige Höhepunkt dieser andauernden Hetze. Was die Nationalsozialisten zynisch „Reichskristallnacht“ nannten, war ein Schlüsselereignis der Gewalt- und Verbrechensgeschichte des „Dritten Reiches“.

Die Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 verpflichtet uns für die Gegenwart und die Zukunft, solche Entwicklungen entschlossen zu bekämpfen. Alltägliche Verbalattacken und Übergriffe zeigen, dass Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in unserer Gesellschaft weiterhin verbreitet sind und allzu oft stillschweigend hingenommen werden. Den Worten folgen auch Taten. Brutale Anschläge haben in den vergangenen Jahren die grenzenlose Gewaltbereitschaft rechtsextremer Terroristen verdeutlicht. Mit Entsetzen beobachten wir, dass die unsinnigen Verschwörungsmythen mit antisemitischen Stereotypen durchsetzt sind.“ (Auszüge aus dem Aufruf der Demokratischen Initiative Gelsenkirchen)

So beten wir (EG 877): Du, Gott, des Friedens, barmherziger Vater im Himmel: Wir hören von Krieg und Unfrieden, Gewalt siegt über das Recht. Wir erleben Unfrieden und Hass ganz in unserer Nähe und auch bei mir selbst. Wir tragen unseren Teil zu Streit und Unfrieden auf der Welt bei.

Wir bitten dich:

Gib uns deinen Frieden, dass er unser Denken und Tun bestimmt. Gib uns Hoffnung, dass wir uns nicht abfinden mit Mord und Totschlag, Hass und Ungerechtigkeit. Gib uns Liebe, dass wir an der Not der Menschen nicht vorübergehen, sondern mutig anfangen, im Lichte deiner Güte zu leben.

Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr, Gott, zu unseren Zeiten. Es ist ja doch kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine. Amen.  

Wochengebet

01.11. - 08.11.2020

"Ich kann auf dich Vertrau'n" so lautet der Refrain des gleichnamigen Liedes von Annika Lohaus. Das Lied ist bekannt vom evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019.
Mittlerweile ist es ein wichtiges Lied in unserer Kinder- und Jugendarbeit geworden. Ein Lied, welches schnell zum Ohrwurm wurde.
Laut stark wird das Lied von Konfirmanden und Konfirmandinnen, Mitarbeitenden, Eltern und anderen Besucher und Besucherinnen des Gottesdienstes mitgesungen.
Ein Glücksgefühl ist bei jedem zu spüren.
Fröhlichkeit ist bei jedem zu sehen. 
Spaß hat jeder und jede.

Mich fasziniert, welche Auswirkung ein Lied auf die Menschen hat und wie viel Kraft, Mut und Zuspruch das Lied uns geben kann.
Das Lied beschreibt genau und lässt uns vor allem spüren, "was für ein Vertrauen" wir gerade jetzt in der Zeit am meisten brauchen. Das Vertrauen in Gott.

"In der schwersten Zeit, in der Dunkelheit, leuchtet mir ein Licht, schenkst mir klare Sicht" heißt es in der 1. Strophe. Wir durchleben gerade wieder eine schwere Zeit voller Ungewissheit.  Eine schwere Zeit, in der wir uns nicht mit allen Menschen treffen können. Auch die Gruppen in unserer Gemeinde  sind geschlossen. Die Gottesdienste finden  unter strengen  Hygienevorschriften statt. Normalität ist nicht zu sehen.
Aber durch unser Vertrauen an Gott, schenkt er uns ein Licht. Ein Lichtblick nach vorne. Ein Lichtblick auf Besserung.

"Ich kann auf dich vertrau'n".
Wir können auf dich vertrau'n.

(Vera, Ehrenamtliche Mitarbeiterin)

Wochengebet

25.11. - 08.11.2020

Was waren wir alle froh, als wir im Sommer wieder etwas unbeschwerter sein konnten! Es war nicht so wie zuvor, aber es war doch wieder etwas mehr Normalität und die Hoffnung, dass mit einigen wenigen Einschränkungen wir gut in den nächsten Monaten leben können. Jetzt ist alles anders gekommen. Die Infektionszahlen sind gestiegen. Wir sollen wieder darauf achten, möglichst mit nur wenigen Menschen zusammenzukommen. Massive Einschränkungen, Hochzeiten, die jetzt zum wiederholten Mal abgesagt werden mussten, und die Angst kehrt zurück. Wie geht es Ihnen damit? Ich merke: lch bin müde geworden. Am liebsten würde ich mich hinlegen und einfach nichts mehr hören und sehen wollen – und aufgeben! Warum soll ich Weihnachtsgottesdienste planen oder auch Feste, wenn sie dann vielleicht doch nicht stattfinden dürfen? Ich bin die Ausnahmezustände leid! Vielleicht geht Ihnen das ähnlich. Endlich mal wieder meine Kinder umarmen, die Enkelkinder sehen – so wie jetzt kann es doch nicht immer weitergehen! Der Prophet Elia hat auch schon manches gewirkt und viel Schwieriges erlebt. Er muss in die Wüste fliehen und legt sich hin. Er ist es leid. „Ich habe genug.“ so sagt er und kann und will nicht mehr weitergehen. Er fühlt sich zu schwach. Es geht eben nicht mehr. Aber Gott hat noch viel mit ihm vor. Und so sendet er einen Engel, seinen Boten zu ihm, um ihn zu stärken. Ein Engel rührte Elia an und sprach zu ihm: „Steh auf und iss!“ Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise 40 Tage und 40 Nächte bis zum Berg Gottes. (1. Könige 19, 5+8) Elia hat neue Kraft bekommen – Kraft, um einen weiten Weg zurückzulegen und weiter zu wirken. Möge auch uns ermüdete und verzweifelte Menschen der Engel Gottes berühren, der uns aufrüttelt, uns in dieser Wüstenzeit speist und uns dadurch die Kraft gibt, den weiten Weg durch diesen Herbst und Winter zu gehen! Wir werden es schaffen! Die Kraft wird reichen! Und wir werden ans Ziel kommen. Wie Elia. Er kommt am Berg Gottes an. Er erfährt Gottes Gegenwart und seine Freude. Auch wir werden aus der Wüste herauskommen in schönes, fruchtbares Land, aus den Zeiten, wo wenig bis nichts ist, wieder zurück in das volle Leben! Gebet: Gott, sende uns deinen Engel, dass er uns berührt und stärkt! Amen 

Wochengebet

18.10. - 25.10.2020

Der Herbst beginnt und die zweite Welle der Coronapandemie droht sich aufzuschwingen.

Neue Unsicherheiten und Befürchtungen entstehen und wir wissen nicht, was kommen wird.

 Auf der Homepage der EKD habe ich dazu folgendes Gebet von Lars Hillebold entdeckt. Es kann uns in diesen unsicheren Zeiten begleiten.

Gott, du verbindest uns Menschen. In Angst und Unsicherheit werden wir uns nah. Plötzlich sind wir Nächste, die wir es gestern noch nicht waren. Wir teilen Fragen und Sorgen, Nicht-Wissen und doch Ahnen, was da kommen kann. Die einen mögen bewahrt bleiben. Andere werden um ihr Leben kämpfen. Gelassen und voller Sorgen könnte unser Alltag werden. In den kommenden Wochen und heute schon bitten wir für alle Kranken und die es werden, die Angst haben, dass der Virus sie erreicht,  für alle Ärztinnen und Pflegenden,  für die, die in diesen Tagen um ihre Existenz bangen. Wir bitten dich, dass Du uns alle bewahrst in diesen schweren Zeiten, sei Du der, der uns eint, als die die glauben und auch die es nicht tun.

Wir Menschen sind verbundene, aufeinander angewiesene, miteinander helfende. Du verbindest uns Menschen, Gott.

 Amen.

 (Diakon Awiszio) 

Wochengebet

11.10. - 18.10.2020

 Gott, deine Güte ist ewig und du beschützt das Werk deiner Hände. Dafür danken wir dir. Im Vertrauen auf deine Zusage beten wir zu dir. Für die Welt, in der wir leben, dass sie uns und unseren Kindern erhalten bleibt als ein guter Ort für alle. ? Bleibe bei uns mit deiner Nähe und beschirme uns mit deinem Flügel. Für unser Land und unsern Wohnort, dass das Zusammenleben der vielen Verschiedenen gelingt, lasst uns Gott anrufen: Bittruf Für alle, die in helfenden Berufen tätig sind, dass sie Kraft schöpfen und geduldig und herzlich mit denen umgehen, die ihnen anvertraut sind. Bleibe bei uns mit deiner Nähe und beschirme uns mit deinem Flügel. Für deine Kirche in aller Welt, dass sie einmütig dich als ihren Herrn bekennt  und glaubwürdig handelt. Bleibe bei uns mit deiner Nähe und beschirme uns mit deinem Flügel. Für die Menschen, die unter Krankheiten leiden, die sie ausgrenzen und einsam machen, dass sie heil werden an Körper und Seele. Bleibe bei uns mit deiner Nähe und beschirme uns mit deinem Flügel. Für die Menschen, die am Rande stehen,  dass auch sie ihre Vorstellung vom Leben verwirklichen können.  Bleibe bei uns mit deiner Nähe und beschirme uns mit deinem Flügel. Für uns selber bitten wir, dass dein Heil und deine Vergebung uns erreichen und fröhlich machen.  Bleibe bei uns mit deiner Nähe und beschirme uns mit deinem Flügel. ?

Amen.? ?

(Pfr. Naumann) 

Wochengebet

04.10. - 11.10.2020

Herbstzeit --- Erntedankzeit

Ein Korn liegt in der Erde -- und zerfällt. Ein Halm bricht sich den Weg zum Licht. Und kommt ans Licht, ausgerichtet zum Himmel, der sich weit über die Erde spannt.

Wie winzig, wie klein, wie zerbrechlich ist das Leben. Wie wundervoll, wie einzigartig, wie heilig ist das Leben.

Und nichts, nichts, was es ausmacht, im Tiefsten, ist erkämpft oder erarbeitet -- oder ausgedacht von uns.

Doch alles, alles, was es erfüllt, im Innersten, ist Gottesgeschenk. Gottesatem, Gottesgedanke originell und einmalig.

Und Du, Heilig- Lebendiges Wesen Mensch, Du bist da, zu schützen und zu bewahren Alles, was wächst, alles, was lebt:

Die Pflanzen, die Tiere, die anderen, dich selbst.

Wir beten mit den Farben der Schöpfung: Lebendiger Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, schenk uns vom Rot der Tomaten – deine Liebe zu uns. Vom Orange der Karotten -- deine wärmende Güte. Vom Gelb der Äpfel und Kürbisse – dein barmherziges Leuchten. Vom Grün der Birnen und Gurken -- deine frische Hoffnung. Vom Hellblau des Himmels -- deine unendliche Weite. Vom Dunkelblau der Pflaumen -- deine verborgene Nähe. Vom Violett der Auberginen deine Wege zu dir.

Amen.  

 

(Pfr. Grimm) 

Wochengebet

27.09. - 03.10.2020

PSALM: 34,8 Der Engel des Herrn lagert um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.  

Am 29. September ist der Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel. Von Engeln sprechen sogar Menschen, die von Gott nichts wissen wollen. Dabei sind sie ja eigentlich Gottes Boten und die Helfer, die er uns sendet. Aber während Gott unsichtbar und unbeschreibbar bleibt, scheinen Engel mehr vorstellbar zu sein und sind eine Brücke zwischen Himmel und Erde. Besonders Schutzengel sind in unseren Gedanken wichtig. Dabei gibt es viele kleine Figürchen zu kaufen. Aber ob die wirklich helfen in der Not? Die Engel der Bibel, auch der Erzengel Michael, sind mächtige Gestalten. Michael kämpft sogar mit dem Satan und besiegt ihn. Er ist also einer, der wirklich helfen und schützen, behüten und trösten kann. Wie verzweifelt sind wir oft in unserem Leben, wie oft fehlt uns das Vertrauen, dass Gott für uns da sein will. Das Psalmwort sichert uns zu, dass Gottes Engel da sind, immer in unserer Nähe, und uns heraushelfen wollen aus all unseren Nöten. Vertrauen wir darauf auch in den kommenden Tagen.

Ewiger Gott, du nimmst in wunderbarer Weise Engel und Menschen in deinen Dienst. Wir bitten dich: Erweise deine Macht in unserem Leben. Damit wir in guten und in bösen Zeiten den Beistand deiner Engel erfahren. 

Amen.

(Pfrn. Rylke-Voigt) 

Wochengebet

20.09. - 27.09.2020

Wenn der Herr nicht das Haus baut…

So ist es mit uns Menschen:

Wenn wir uns ein Haus bauen

Und dabei den Segen Gottes ausschlagen? ?

Weil wir meinen, es doch selber in der Hand zu haben, dann kommt eines schönen Tages die Erkenntnis, dass doch alles umsonst gewesen ist.?

Wenn wir meinen, für Haus und Hof, für Dorf und Stadt

Allein auf unser Wirken und unsere Fähigkeiten zu vertrauen und für Gottes Segen zu bitten vergessen, dann nützen alle Versicherungen und Absicherungen am Ende nichts.? ?

Und wenn ein Mensch meint, durch immer mehr Aufwand und Raffinesse

Die täglichen Verunsicherungen und Unwägbarkeiten in den Griff zu bekommen, der wird hart auf den Boden fallen. ? ?

Ruhe, Gelassenheit und viel Nähe und Vertrauen zu Gott nützen da mehr.? ?

Zweifel daran?? ?

So lass Dir diese Fragen gefallen: ?

Schon mal etwas vergeblich getan im Leben?? ? Richtig lange an etwas gearbeitet, und dann war alles sinnlos?? ?

Immer achtgehabt auf etwas ?

Und im entscheidenden Moment nicht aufgepasst?Geplant, gegrübelt – und nichts kam dabei heraus Und wenn doch – dann alles ganz anders?? ? Kennst Du das auch?? ?

Ich möchte Dir sagen, woran das liegt. ?

Es kann nichts werden, wenn Gott das nicht will.? Du solltest alles von ihm erwarten. ?

Sonst strampelst Du Dich vergebens ab… ?

Ohne IHN kannst Du nichts tun ?

Wer aber alles von IHM erwartet, wenn Du dieses alles tust mit Gott an Deiner Seite und in Deinem Kopf den wird ER niemals enttäuschen.? ?

Da liegt Gottes Segen über all seinem Tun und seinem Erreichen.? ?

Amen?

(Pfr. Naumann) 

Wochengebet

13.09. - 20.09.2020

Ein Gebet in großer Verunsicherung

Wer bin ich?

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig; ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, umgetrieben vom Warten auf große Dinge, ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich?... Wer bin ich?

Einsames Fragen treibt mit mir Spott.

Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich,

o Gott!

 

Dietrich Bonhoefer schrieb dieses Gebet während seiner zweijährigen Haft in Nazigefängnissen. Hin- und hergerissen zwischen Hoffnung, Ungewissheit, und Lebensbedrohung erschien Bonhoeffer seinen Mitmenschen wie ein Fels in der Brandung der Unwägbarkeiten; als Beistand für Mitgefangene und Freunde. Aber auch er wurde innerlich verunsichert und hinterlässt uns ein ehrliches Gebet im Seelenzustand der Ungewissheit von Befürchtungen und Hoffnung.

Solche Zeiten erleben wir Menschen von Zeit zu Zeit. Und manchmal werden wir wie Bonhoeffer von den Umständen dorthin geworfen. Im Kleinen wie im Großen, im Privaten wie im Politischen. Ob die Verhafteten Protestierer in Belarus oder aus Hongkong; ob eine Schicksalsschlag, eine Krankheit, eine Depression uns aus der Bahn wirft; bringen wir unsere Verunsicherung vor Gott. Vielleicht auch im Namen derer die gar nicht mehr zu beten wagen.

 

(Diakon  Awiszio) 

Wochengebet

06.-13.09.2020

Barmherziger und liebender Gott, wir leben im Vertrauen auf Christus, der gesagt hat: Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.

Wir bitten für alle, die um einen Menschen trauern oder sich von einem verloren gegangenen Traum verabschieden müssen. 

Wir bitten für alle, die Leid tragen, an Körper, Seele oder Geist. Tröste und heile sie, stelle ihnen Menschen zur Seite, die ihnen Trost und Halt bieten.

Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.

Wir bitten für die Menschen, die keine Gewalt anwenden und von anderen gedemütigt werden. ? Wir bitten für alle, die meinen, nur mit sprachlicher oder körperlicher Gewalt das Leben bewältigen zu können: Weise ihnen den Weg Deiner Liebe.

Selig sind, die hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.

Wir bitten für die Menschen, die sich für Gerechtigkeit in dieser Welt einsetzen. Für alle, die ihr Leben einsetzen, um die Schöpfung und den Frieden der Menschen zu erhalten. Sättige Du sie durch Deine Liebe und sei ihnen Quelle für ihre Aufgaben.

Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Wir bitten Dich, schenke uns allen die Gabe, barmherzig auf uns und das Leben der anderen zu sehen.

So bitten wir Dich, dass wir fröhlich und getrost in die kommende Woche gehen können, denn wir vertrauen darauf, dass Du bei uns bist bis ans Ende der Welt durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.

Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise; und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort in Tat und Wort hinaus in unsre Welt.  EG 659,1 (Text: Manfred Siebald) 

(Pfr. Grimm) 

Wochengebet

30.08. - 06.09.2020

Das kleine Friedensgebet! (Das Gebet des Heiligen Franziskus)?

 

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,?

dass ich liebe, wo man hasst;

? dass ich verzeihe, wo man beleidigt;?

dass ich verbinde, wo Streit ist;? d

ass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;?

dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;?

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;?

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;?

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.? Herr, lass mich trachten,?

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;? nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;?

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.?

Denn wer sich hingibt, der empfängt;?

wer sich selbst vergisst, der findet;?

wer verzeiht, dem wird verziehen;?

und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.? ?

Dieses Friedensgebet kann gebetet und gelebt werden. Es beschreibt eine wesentliche christliche Grundhaltung und gehört heute zu den weltweit bekanntesten Gebeten der Christenheit. Irrtümlich wird es Franz von Assisi zugeschrieben. Der Verfasser ist aber in Wirklichkeit unbekannt. Dieses Gebet taucht erst 1912 zum ersten mal in einer französischen Zeitung auf. ? Um 1918 druckte der Franziskaner Étienne Benoît das „Gebet für den Frieden“ ohne Namensnennung auf der Rückseite einer massenproduzierten Heiligenkarte in Französisch nach. Von Januar 1927 an zirkulierte das Gebet in den Vereinigten Staaten. Die erste bekannte englische Version erschien in der Quäkerzeitung Friends`Intellingencer unter dem irrtümlichen Titel „A Prayer of Saint Francis“ und wurde so erstmals Franz von Assisi zugeschrieben. ? Seit dem hat es sich weltweit verbreitet und wurde von bekannten Christen rund um den Erdball zitiert und gebetet. Ob Mutter Teresa, Prinzessin Diana, Margaret Thatcher, Dom Helder Camara, Papst Johannes Paul II, Bill Clinton, Leonardo Boff es gebetet haben;?

Tun wir es ihnen doch gleich.

 

? ? (Diakon Awiszio) ? ? 

Wochengebet

23.08. - 30.08.2020

AUS PSALM: 145 (z.T. nach Peter Spangenberg)

Ich will dich erheben, Gott, und deinen Namen loben immer und ewiglich.

Ich will singen, lieber Gott, singen will ich von deiner Freundlichkeit, die durch alle Zeiten über der Welt liegt.

Jeden Tag will ich davon singen, singen will ich davon, wie großartig du bist.

Alle Menschen, alle Menschenkinder und Generationen werden von dir erzählen, weil sie staunen über den Glanz deiner Wunder, wie gut du bist, wie zärtlich und wie wunderbar.

Ja, du beschenkst unser Leben mit deiner Liebe, du hast viel Geduld mit uns Menschen, du erfüllst unsere Zeit.

Wie die Sonne alles bescheint, so ist deine Liebe für alle da.

Alle deine Geschöpfe werden dir dafür danken, und alle Menschen werden erkennen, wie glanzvoll du regierst.

Wir richten unsere Hoffnungen auf dich, und du überschüttest uns mit Geschenken.

Du öffnest dein Herz, und wir spüren deine Liebe. So begleitest du mit deinem Segen alle, die an dich glauben.   

 

(Pfrin. Rylke-Voigt) 

Wochengebet

für die Woche vom 16.08. - 23.08.2020

Als damals Gott die Welt erschaffen hatte, freute er sich über sein Werk. Jedes Wesen hatte seine Bestimmung. Alle Geschöpfe lebten fröhlich nach ihrer Art. Nur das Lamm war traurig. Daher fragte Gott: „Warum schaust du so traurig drein?” - „Ach, mein Gott“, antwortete das Lamm seufzend, „wie kann ich glücklich sein, wenn ich doch schwach und hilflos bin! Warum bin ich so anders? Warum gabst du mir nicht wie allen anderen Tieren Waffen zur Verteidigung? Die anderen haben spitze Hörner und scharfe Klauen, kräftige Rüssel und giftige Zähne, schnelle Beine und breite Flügel. Zudem können sich alle retten durch Klettern und Laufen, Fliegen und Tauchen, Beißen und Stechen, Fangen und Rauben. Aber ich habe nichts dergleichen. Ich bin wehrlos und der Willkür meiner Feinde ausgesetzt.” Gott hörte sich die Klagen des Lammes an und nickte: „Ja, so ist es. Wenn du es wünscht, dann überlasse ich dir die Wahl: Möchtest du Krallen, Nägel, scharfe Zähne, ein Geweih oder Rüssel, Flügel oder Flossen?”. Das Lamm überlegte kurz und antwortete: „Ach nein, mein Gott. Diese gefährlichen Waffen verletzen. So möchte ich dich um bessere Waffen bitten, mit denen ich das Böse und den Feind wirklich überwinden kann!” - „Deine Bitte ist weise, darum will ich sie dir erfüllen. Ich gebe dir hiermit die besten Waffen, mit deren Hilfe du alles überwinden und besiegen kannst!” Und Gott gab dem Lamm seine besten Gaben: Mut und Sanftmut, Beharrlichkeit und Ausdauer, Hingabe und Geduld, Herz und Verstand.

(Nach einem jüdischen Märchen)

 

Guter Gott, von dir kommen Mut und Sanftmut, Beharrlichkeit und Ausdauer, Hingabe und Geduld, Herz und Verstand. Hilf, dass wir diese Talente auch annehmen und verinnerlichen können. Gib uns ein Gespür für alle unsere Möglichkeiten, aber auch für unsere Grenzen. Sei du unser langer Atem, wenn es gilt, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.

Amen.

(Pfr. Grimm) ?

Wochengebet

Für die Woche vom 09.08. - 16.08.2020

Heimat bei Gott

 

Wo ich dir Gott begegne, 

bin ich daheim.

In der Kirche, 

in der Gemeinde, 

bei anderen Menschen zu Hause erfahre ich deine Freundlichkeit? und finde Geborgenheit.

Ich höre (auf) dein Wort.

Ich lasse mich darauf ein. 

Ich öffne mein Herz und antworte Dir.

Ich entspanne mich unter Menschen, die zu dir gehören wie ich.

Dein Friede ist mir wirksam nah,  wenn ich dir vertraue. 

Du tust mir gut.

Da bin ich mir sicher und freue mich drüber.

 

Wie die Schwalbe, die ihr Nest baut am sichersten Ort,

wie die Meise im sorglosen Flug auf der Suche nach Nahrung,

so fühle ich mich in deiner Gegenwart wohl? und in der Gemeinschaft mit all den anderen, die sich an deiner Seite versammeln.

 

Das ist das Glück, bei dir zuhause zu sein. 

Das ist mein Glück, dass deine Lebenskraft mich stärkt.

Und ich dankbar meine Wege gehen kann, die auch deine Wege sind.

 

 Leid und Schmerzen bleiben mir hoffentlich erspart, auch wenn sie zum Leben dazugehören.

Vielleicht muss auch ich durch das Tal der Tränen, 

aber durch dich können es Quellen des Segens am Ende werden. 

Frischer Lebensmut ist wie ein neuer freundlicher Tag, 

weil ich nicht aufhören will und kann, 

auf dich zu hoffen, dir zu vertrauen, bis ich einmal bei dir bin.

 

Gott, du hast die Macht, die Liebe und die Weisheit.

Erhöre mich: Segne und schütze und stärke die, die sich um Freiheit und Frieden zum Leben mühen. 

Segne und schütze und stärke die, die in ihrem Leben dir dienen und Gottesdienst alltäglich leben. 

Lass sie Mut und Ausdauer und Kraft gewinnen durch deine Gnade,? damit sie nicht Opfer eigener Resignation werden. 

 

Du, Gott, bist uns Sonne und Schild.

Du, Gott, schenkst Licht und Wärme

Du, Gott, bist Zuflucht und Trost.

Du bist die Macht und die Liebe und die Weisheit.

Ein Glück für alle, die dir vertrauen. 

 

Amen 

(Pfr. Naumann) 

Wochengebet

für die Woche vom 02.08. - 09.08.2020

AUS PSALM: 27 und 118 (z.T. nach Peter Spangenberg) 

 Die Gott lieben werden sein wie die Sonne, die aufgeht in ihrer Pracht. (Ri. 5, 31) 

 

Der Herr ist mein Licht und mein Heil; 

vor wem sollte ich mich fürchten? 

Der Herr ist meines Lebens Kraft: 

Vor wem sollte mir grauen?  

 

Da kann kommen, was will! 

Da kann kommen, wer will! 

Und wenn es tausend Probleme wären. 

Ich weiß, dass ich mich auf dich, Gott, verlassen kann. 

Darum suche ich auch, Herr, dein Antlitz! 

Denn du bist meine Hilfe: verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil! 

 

 Denn du, Gott, bist der Gedanke, der mir neue Hoffnung gibt. 

Du bist der Ort, wo ich in meiner Angst geborgen bin. 

Du bist die Kraft, dich mich in meiner Furcht nicht fallen lässt.  

Gott, du bist die Macht in meiner Verzweiflung. Du bist das Lied auf meinen stummen Lippen. Du machst meine Seele heil. Deshalb werde ich nicht zerbrechen, sondern leben Und davon erzählen, was Gott Gutes an mir tut.  

 

Die Gott lieben werden sein wie die Sonne, die aufgeht in ihrer Pracht. 

(Pfrn. Rylke-Voigt)

Wochengebet

für die Woche vom 25.07. - 31.07.2020

 „Bleibt fest in der brüderlichen Liebe.? Gastfrei zu sein vergesst nicht;? denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.? Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene,? und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt.“? (Hebräer 13,1–3)?

 

 Gott, wir danken Dir, dass Du zu uns kommst in unserem Leben.? Dass Du bei uns zuhause Gast sein möchtest und gleichzeitig unser? Gastgeber bist.? Von Dir empfangen wir alles, was wir zum Leben brauchen:? die Hoffnung, dass Du unser Leben gewollt hast und dass du zu uns hältst und uns als Menschen niemals aufgibst.? Deine Liebe stärkt uns auf unserem Lebensweg und lässt uns hoffen,? dass es sich immer wieder lohnt, zu lieben und anderen Menschen gastfreundlich zu begegnen.? Gott, wir bitten Dich, dass wir offen bleiben für Menschen, die in großer? Not sind, die uns um Hilfe bitten oder die zu uns geflüchtet sind.? Wir bitten Dich für alle ehrenamtlich Engagierten und für alle Verantwortlichen? in Kirche und in Politik, dass sie die Not der Menschen ernst nehmen und? mutig nach Wegen suchen, um zu helfen.? Lass uns eine gastfreundliche Gesellschaft und Kirche sein und uns nicht abschotten, wenn wir Widerstände und Druck spüren.? Gott, wir bitten Dich füreinander und für uns selbst. Lasst uns als Deine? Gemeinde zusammen stehen und uns gegenseitig helfen, trösten, ermutigen? und begleiten. Sei bei denen, die krank sind, bei denen, die einen? lieben Menschen vermissen. Stehe denen bei, die Arbeit suchen oder? einen neuen Anfang in ihrem Leben.? ? ? ? 

 

Miteinander wollen wir das Geschenk des Friedens teilen und bewahren und um den Frieden beten:? Jesus Christus, Du hast uns Deinen Frieden hinterlassen als ein Zeichen der Hoffnung und der Versöhnung unter uns Menschen. Lass uns aus Deinem Frieden leben und unser Leben mit anderen Menschen gestalten. Lass uns auch im Frieden mit Deiner ganzen Schöpfung leben und sie bewahren.? Darum bitten wir Dich. ? 

Amen.?

 

 ? (Pfr. Grimm) ? ?

Wochengebet

für die Woche vom 17.07. - 24.07.2020

Das Gebet bezieht sich auf das Lied "Danke, für diesen guten Morgen".

 

Danke, himmlischer Vater, für deine Treue und Liebe.
Manchmal ist mein Glaube unbeständig.
Ich kenne Zweifel und Vorbehalte, und oft meine ich, es gehe auch ohne dich ganz gut.
Im normalen Alltag, im Auf und Ab der Gewohnheiten geht so viel unter.
Die Freude an dir wird von tausend anderen Dingen erdrückt.
Doch manchmal spüre ich deine Gegenwart.
Ich freue mich wie wichtig ich dir bin und wie wichtig du mir wirst.
Ich habe erlebt, dass du mich durch Krisen begleitet und mir in ausweglosen Situationen einen Ausweg eröffnet hast.
Danke, dass du treu bist, auch wenn mein Glaube klein ist.
Danke, dass ich beten und hoffen darf.
Dir befehle ich mich an.
Begleite meinen Alltag.
Amen

 

(Diakon Awiszio)

Wochengebet

für die Woche vom 10.07. - 17.07.2020

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.

3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?

4 Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?

5 Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: wie ich einher zog in großer Schar, mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken in der Schar derer, die da feiern.

6 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht.

7 Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir, / darum gedenke ich an dich im Lande am Jordan und Hermon, vom Berge Misar.

8 Deine Fluten rauschen daher, / und eine Tiefe ruft die andere; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich.

9 Am Tage sendet der HERR seine Güte, und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens.

10 Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mich vergessen? Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich drängt?

11 Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, / wenn mich meine Feinde schmähen und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?

12 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Gott, das sind Worte aus dem 42. Psalm und wir rufen dich an: Bist du da, wenn Angst uns überfällt vor dem Heute und dem Morgen?

Vieles erscheint uns unlösbar. Unserer Einflussnahme und unserem Sicherheitsempfinden entzogen. Wir neigen dazu, Dinge einfach hinzunehmen als Lauf dieser Welt. Was können wir tun, um dem Frieden Raum zu geben und der Gerechtigkeit den Weg zu ebnen? Was können wir tun, um die Welt auf den richtigen Weg zu bringen? Was können wir dazu beitragen, Krankheiten und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen einzudämmen? Gott, bist du da? Du weißt was unser Herz beschwert. Erbarme dich unser! Und wir wissen, dass Du uns eine gute Zukunft versprochen hast: Für uns. Für unsere Kinder. Für diese Erde, deine Schöpfung mit allen Pflanzen und Tieren und alles, was lebt. Danke dafür!

Amen

 

(Pfr. Naumann)

Wochengebet

für die Woche vom 05.07. - 12.07.2020





aus PSALM: 33 (nach Peter Spangenberg)

Am liebsten würde ich laut rufen:
Nun zeigt doch endlich eure Freude, ihr Christen.
Dankt Gott mit allem, was ihr habt:
Mit euren Stimmen, mit Orgel und Trompete,
mit Klarinette und mit Xylophon,
mit Kassettenrecorder und Zupfbass,
mit Mundharmonika und Trommel.

Singt neue Lieder von einer neuen Zeit.
Lasst klingen, was euer Herz weiß.
Gott ist Gott! Er strahlt in und über der Welt.
Seine Worte haben Gewicht, und er hält, was er sagt.
Er liebt Menschen, die sich in seiner Liebe wohlfühlen wie in einem schönen neuen Zimmer.
Die ganze Erde in all ihrer Pracht ist ein Spiegel seiner Güte.

Wo Gott ist, da ist Himmel,
und wo Himmel ist, da ist Gott,
und alle guten Kräfte, die wir Engel nennen,
stehen in seinen Diensten.

Gott sieht alle seine Menschenkinder
und wendet sich ihnen zu.
Er pflanzt in ihr Herz die Sehnsucht nach gutem Leben.
Er achtet auf alles, was wir tun.
Kein Mensch kann ohne Gott auskommen.
Ich freue mich, dass ich an diesen Gott glaube
und seinen Namen trage.

Bleib bei uns, lieber Gott, du bist unsere ganze Hoffnung!

Das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
und was er zusagt, das hält er gewiss.

(Pfrin. Rylke-Voigt) 

Wochengebet

für die Woche vom 27. Juni – 3. Juli

„Der Menschensohn ist gekommen, zu suchenund selig zu machen, was verloren ist.“

So heißt bei Lukas (Lukas 19,10), der auch die Geschichten„Vom verlorenen Schaf“ und „Vom verlorenen Groschen“erzählt:
Gott ist es nicht egal, wenn etwas verloren ist.Nein, Gott lässt nicht nach, bis er das Verlorene gefunden hat.

So geht Gott uns nach und gibt uns nicht verloren,wo wir verloren scheinen.
So fühlen sich viele in den letzten Wochen verloren,weil sie viel alleine sind und nicht unbeschwertunter Menschen sein können.Begegnungen und Gemeinschaft, Feiern und Geselligkeit,persönliche Gespräche und Unterstützung,Leichtigkeit und Unbekümmertheitsind verloren gegangen.

Aber Gott lässt uns nicht allein und ist bei unsdurch sein Wort und seinen Geist, durch seinen Trost und seine Stärkung, durch die Kraft des gemeinsamen Gebetes.
Darum brauchen nicht bekümmert sein;denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“(Nehemia 8,9)

Hans- Jürgen Netz stimmen wir ein:„Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt,damit ich lebe.Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst,damit ich frei bin.Ehre sei Gott auf der Erde in allen Straßen und Häusern,die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt:Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,Frieden auf Erden“ (EG 673)
(Pfr. Grimm)

Wochengebet

für die Woche vom 19.06. - 26.06.2020

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken“ Matthäus 11,28.

So lautet der aktuelle Wochenspruch.

Endlich einmal aufatmen

? vom Stress, der oft unseren Alltag prägt und die Verantwortung, die wir zu tragen haben,
? von all den Corona-Sorgen und Veränderungen im Alltag
? von der Sorge um Menschen, die uns anvertraut sind,
? von dem Leiden an einer Krankheit, mit der wir leben müssen,
? der Trauer um einen geliebten Menschen, der uns genommen wurde,
? der Schuld, die wir auf uns geladen haben,
? der Angst vor dem, was uns die Zukunft bringt,
? von all den Wunden, die uns das Leben im Lauf der Zeit beigebracht hat,
? aber auch von den Ansprüchen, die wir an uns selber stellen und uns damit unter Druck setzen,
? und von der Routine, die sich manchmal in unser Glaubensleben eingeschlichen hat.

„Bringt eure Lasten zu mir!“ – lädt Jesus uns ein.
Das kann auch als eine Aufforderung verstanden werden, im Gebet die Lasten vor Gott bringen.
tille werden, aufatmen, durchatmen, zur Ruhe kommen. Vielleicht auch den Blick darauf werfen wofür ich dankbar sein kann.
Nehmen Sie sich ruhig diese Zeit. Stille werden, aufatmen, zur Ruhe finden, ein Gebet entstehen lassen. „Ich will euch erquicken“, sagt Jesus.
Durch solches Beten kann es geschehen, dass wir neue Kraft schöpfen. Vielleicht bleiben die Lasten und Mühen dieselben, und doch lassen sie sich anders tragen, mit neuer Hoffnung und neuer Kraft. Vielleicht wissen sie nicht was sie beten sollen. Das macht nichts, treten sie einfach so vor Gott wie die Situation gerade ist. Stille benötigt keine Worte.

Wenn sie nach Worten suchen und nicht so recht wissen was sie sagen sollen, dann sprechen Sie:

Vater unser im Himmel Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
(Matthäusevangelium 6,9-13)

 

(Diakon Awiszio)

Wochengebet

für die Woche vom 12.06. - 19.06.2020

Gelobt sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit!
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!
Der HERR ist hoch über alle Völker; seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist.
Wer ist wie der HERR, unser Gott, der oben thront in der Höhe, der niederschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde;
der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erhöht den Armen aus dem Schmutz,
dass er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes;
der die Unfruchtbare im Hause wohnen lässt, dass sie eine fröhliche Kindermutter wird. Halleluja!
Guter Gott, du bist wie ein Vater im Himmel,
du bist wie ein geliebter Sohn, du wirkst wie ein unsichtbarer Geist.
Du wirkst dabei dreifach und wir schaffen es nicht, auf einfache Weise gut zu sein, nachsichtig, menschlich, liebevoll nach deinem dreifachen Vorbild.
Wir bekennen vor dir, was wir dir in unserer sündhaften Verstrickung in dieser Welt schuldig geblieben sind:
Aber alle das können wir immer wieder vor dich bringen,
können es ablegen
und wir wissen, du siehst uns gnädig an trotz allem.
Die Stadt Gottes scheint in Trümmer gelegt.
Die Straßen des Friedens scheinen unbegehbar zu sein.
Die Türme der Hoffnung versinken im Erdboden.
Der Grundriss unserer Liebe ist zerstört.
Die Leiden der Menschen zählen nicht sehr,
die schlechten Nachrichten sind zum täglichen Brot geworden
einige wollen die Welt kurz und klein schlagen für ihre Interessen
darum haben sie uns die Hände gebunden
und unsere Freiheit durch globale Strukturen in Ketten gelegt.
Um der Ehre deiner Namen, hilf uns, dreieiniger Gott
Um deines Namens Willen, reiß uns heraus aus diesem Chaos und erbarme dich unser. Wir hoffen auf dich und sind gewiss, dass du uns nicht allein lässt.
Amen

 

(Pfr. Naumann)

Wochengebet

für die Woche vom 7.-14. Juni 2020

Gott, du Schöpfer unserer Welt,
du hast nie aufgehört, dich um deine Welt zu kümmern,
und du wirst nicht ablassen, sich um sie zu kümmern,
auch wenn wir das manchmal nicht wahrnehmen wollen.
Denn du hast diese Welt und uns für dich liebenswert gemacht,
hast ihr durch deinen Sohn Jesus Christus
Würde und Verheißung zurückgegeben,
die wir Menschen ihr geraubt haben.
Lass unsere Zweifel daran nicht zu,
lass nicht zu, dass wir täglich diese Zweifel neu nähren,
indem wir mit unserer Welt so umgehen, als gehörte sie uns,
indem wir täglich mit uns so umgehen, als gehörten wir uns.
Heiliger Gott, lehre uns, von unseren Sorgen wegzusehen
und zu sehen deine Sorge für uns und unsere Welt,
auf deine Sorge, die für uns so anschaulich geworden ist
in Jesus Christus, deinem Sohn.
„Sorgt nicht“ hat Jesus gesagt,
„denn der Vater im Himmel weiß, was ihr braucht.“
Lass uns gelassener werden bei dem,
was uns täglich begegnet an Sorgen und Nöten,
und froh werden über dein Sorgen und Kümmern um uns, Herr.
Gott, Heiliger Geist, sei du die gute Atmosphäre,
in der Menschen wieder miteinander lachen und singen,
wachsen und reifen, lernen und einander beistehen.
Erwecke uns zum Leben, durchdringe es
und lass uns mit Liebe zu allen Geschöpfen
Antwort geben auf deine Liebe.

(Pfarrerin Andrea Rylke-Voigt)

Wochengebet

für die Woche vom 30. Mai – 6. Juni

 

Pfingsten ist das Fest, wo die Jünger Jesu jegliche Furcht verloren,
wo sie unbefangen und frei redeten und
den Glauben an Gott verkündeten.
Man spürte ihnen die Begeisterung für eine Botschaft an, die leise ist,
aber nicht leisetritt, die tröstet und beruhigt.

Zu Pfingsten feiern auch wir, dass wir selber spüren können,
dass und wie Gott in uns steckt.
Darum hat Gott uns
den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit geschenkt.
(2. Timotheus 1,7)

Den Geist der Besonnenheit brauchen wir unbedingt,
damit wir die sog. Corona Zeit weiterhin aushalten,
dass wir Gottesdienste unter ungewöhnlichen Bedingungen feiern,
dass wir überlegen, doch lieber zu Hause und alleine zu bleiben,
dass wir finanzielle Engpässe durch Kurz- oder Arbeitslosigkeit
oder mangels Aufträge durchstehen,
dass unsere Kinder ihren neuen Schul- oder Studienalltag bewältigen,
dass wir uns einschränken in unseren Freizeit- und Urlaubsaktivitäten,

Darum haben wir seit Pfingsten den Geist der Liebe, also
den Geist der Stille und des Trostes, der Weisheit und des Mutes,
des Rates und der Freude, der Stärke und der Güte,
der Freude und der Wahrheit.

Gottes guter Geist gebe uns immer wieder neu die Kraft,
dies alles zu beherzigen und alle Widerstände zu überwinden.

Und so heißt es im Lied von Eckart Bücken:
„Gott gab uns Atem, damit wir leben, er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott gab uns Ohren, dass wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott gab uns Hände, damit wir handeln. Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehen.“
(EG 432)
(Pfr. Grimm)

Wochengebet

für die Woche vom 23. – 30 Mai

„Herr, höre meine Stimme“ ist die Übersetzung des Sonntags

Exaudi: Der Sonntag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.

 

„Herr, höre meine Stimme“ möchten wir Gott zurufen:

Denn seit Wochen leben wir in Verunsicherung und

Zurückhaltung, in Sorgen um uns und unsere Nächsten,

in Hoffnung auf Lockerzungen und Freiheiten,

in Ernüchterung, wie Lockerungen und Freiheiten aussehen.

 

Ein wirklich beruhigendes Ende des Weges ist nicht in Sicht.

Wann können wir wieder Feste unbeschwert feiern:

Geburtstage und Jubelhochzeiten, Taufen und Trauungen,

Konfirmationen und Kommunionen.

Welchen Urlaub können wir ruhigen Gewissens machen?

Wann können wir wieder unbeschwert und unbefangen

einkaufen und ins Restaurant gehen?

Wann können wir Eltern und Großeltern besuchen:

zu Hause, im Seniorenheim, im Krankenhaus.

 

„Herr, höre meine Stimme“ ist die Bitte um den Heiligen Geist,

den Gott uns am Himmelfahrtstag durch Jesus zugesagt hat;

der Ruf und die Sehnsucht nach Begleitung und Erneuerung,

nach Stärkung und Nähe.

 

Wir empfinden eine Sehnsucht nach Heil und Unbeschwertheit

Darum bitten wir Gott mit Versen nach Psalm 27:

 

Der Herr ist mein Licht und mein Glück. Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist der Schutz meines Lebens. Vor wem sollte ich erschrecken?

Höre doch Herr, mein lautes Rufen! Hab Erbarmen mit mir und antworte mir!

Zeige mir, Herr, deinen Weg und führe mich geradlinig durchs Leben.

Darum hoffe ich auf den Herrn!

Sei stark und fasse Mut! Setze deine Hoffnung auf den Herrn!

(Pfr. Grimm)

Unser Gebet

für die Woche vom 15.05. - 21.05.2020

 

Reich sind wir, Gott, an Straßen, Autos,
an Möglichkeiten, uns zu bewegen, uns zu unterhalten, uns zu zerstreuen,
unserer vertrauten Umgebung, wenn wir wollen, zu entfliehen.
Reich sind wir, rund um die Uhr, an Informationen und Nachrichten
an Wertpapieren, Aktien und Möglichkeiten,
die Annehmlichkeiten des Lebens grenzenlos zu steigern.
Arm sind wir an Zufriedenheit,
an Frieden also mit unseren Gedanken, Wünschen, Gefühlen,
an Frieden auch mit anderen Menschen.
Arm sind wir an Mut zum Leben, an Gelassenheit,
an Geduld mit anderen Menschen,
für Zusammenhänge auch, die sich erst nach einer Weile erschließen.
Reich, Gott, sind wir an Ansprüchen,
Erwartungen an andere und an die Gesellschaft.
Reich sind wir an Worten, Vorwürfen, moralischen Einsprüchen.
Arm sind wir an Zuneigung und Liebe gegenüber Menschen,
die uns fremd sind, die uns querkommen.
Arm sind wir an Worten des Trostes für andere und uns selbst.
Dies, Gott, erkennen wir und strecken uns aus zu dir,
der du reich bist, unseren Herzen festen Halt zu geben,
und uns mit der wahren Köstlichkeit zu sättigen.
Denn mit deiner Treue bleibst du nicht für dich,
kommst zu uns stattdessen
zu allen Menschen, zu allem, was lebt in dieser Welt,
deinen Reichtum mit uns zu teilen.
Amen

(Pfr. Naumann)

Gebet für die Woche

vom 08.05. - 15.05.2020

Lieber Gott,

gesehen habe ich sie nicht.
Aber ich habe sie gehört:Deine singende Gemeinde!
Hoch in den Bäumen singen sie dir ein wunderschönes Lied,
vielstimmig, kunstvoll, zart und mit Inbrunst.
Sie jubeln dir zu, Gott,
weil die Sonne so schön scheint und wärmt,weil sie sich so wohlfühlen,weil du sie geschaffen hast – wunderbar.


Lieber Gott,
in diesen Lobgesang der Vögel
hoch in den Bäumen
möchte ich auch einstimmen
und meine Seele hoch emporheben – hin zu dir.
Ich will dir danken, dass du mich wunderbar gemacht hast,
ich will dir singen, weil du mich liebst und mein Leben willst,
ich will dich loben, weil du mich aus allen Tiefen herausholstund mich fröhlich machst,
selbst dann, wenn um mich herum vieles schwer ist.
Und wenn ich aus Vorsicht und Rücksicht in unserer Kirche nicht mehr singen darf,
dann summe ich und singe dir in meinem Herzen
die wunderschönsten Melodienund lausche den Tönen der Orgel oder des Klaviers.
Und singe dir an anderen Orten: zuhause oder unter den Bäumen mit deinen vielen Vögeln.
Amen.

Singt dem Herrn ein neues Lied,denn er tut Wunder! (Psalm 98,1 zum Sonntag „Kantate! Singt!“)

 

(Pfrin. Rylke-Voigt)

Gebet für die Woche

vom 01.05. - 08.05.2020

Liebe Gemeinde,
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte aktuell ein paar beindruckende Worte zur Corona Krise:
„Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig. Schließt nicht aus, dass wir sterben müssen. Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetz gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Die ist unantastbar.“

Damit ist Wolfgang Schäuble ganz auf der Seite Christi.
Dass wir einmal sterben müssen ist eine ausgemachte Sache. Die größte Gefahr ist nicht der Tod, gegen den wir uns sowieso nicht schützen können.

Die größte Gefahr ist der Verlust eines sinnvollen Lebens. Die größte Gefahr ist es das Leben ungenügend zu leben, würdelos zu werden oder gemacht zu werden. Im Markusevangelium sagt Jesus:
„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden?“ (Markus 8,36)

Die Pandemiebeschränkungen beschneiden vehement Grundrechte, die auch die Würde der Menschen betreffen.
Die Isolation in Altenheimen z.B., oder auch das Ansteigen von Häuslicher Gewalt und in der Folge eine erhöhte Todesopferzahl von misshandelten Menschen, die Zunahme von Depressionen, die Entstehung von Neurosen und die mangelnde Entfaltungsmöglichkeit von Kindern. All das gilt es gegenüber den Pandemiemaßnahmen abzuwägen. Diese Herausforderung ist schwierig genug.

Ich meine worauf es jetzt religiös ankommt ist, menschlich zu bleiben in all der Angst und dem Misstrauen. In all der Unsicherheit trotzdem auf Gott zu vertrauen und zu wissen gut aufgehoben zu sein. Das ist gewiss nicht immer leicht. Wenn Angst uns beschleicht schlimm betroffen zu werden, wenn jeder Mensch ein potentieller Virusübeträger wird. Wenn der Abstand unsere Begegnungen bestimmt, wenn Nähe nicht gelebt werden kann, dann werden auf Dauer unsere Beziehungen leiden.
Menschlich zu bleiben und Nähe möglich machen, trotz Abstandsregeln und dabei zu wissen ein von Gott gewolltes Leben zu führen: Das gilt es im Herzen zu bewahren.

Sich der Unsicherheit auszuliefern und darin Gott zu finden: Das ist vielleicht die schwerste Lebensaufgabe. Und doch auch eine Aufgabe die uns innerlich frei machen kann, unabhängig mit einer eigenen Würde ausgestattet.

Kommen Sie gut durch diese schwere Zeit
Ihr Diakon Awiszio

Wochengebet
In dir bleiben,
Christus.
Die Kraft von dir empfangen.
Aus deiner Wurzel leben.
Aufnehmen und weiterreichen,
was du uns gibst.
Frucht bringen.
Christus, ohne dich können wir nichts tun.
Du gibst die Kraft.
Aus dir strömt sie.
Gib sie denen,
die müde sind,
die erschöpft sind von Corona,
die sich aufreiben in der Sorge für andere,
deren Mut aufgebraucht ist,
die sich fürchten vor dem, was kommt.
Du bist die Wurzel, die trägt.
Erbarme dich.
Du bist der Friede.
Du berührst die Herzen.
Verwandle die Hartherzigen,
die Kriegsherren und
die Lügner.
Ihr Gift sei wirkungslos,
weil du ihre Opfer heilst.
Du bist das Glück für die Schwachen.
Erbarme dich.
Du bist die Liebe.
Du machst alles neu.
Du bleibst.
Bleib bei den Trauernden, Christus
und bei den Liebenden,
denn ohne dich verlieren sie sich.
Du Liebe,
sprich zu uns,
zu deiner Gemeinde
und zu deiner weltweiten Kirche.
Bleib bei uns.
Christus, ohne dich können wir nichts tun.
Du bist der Weinstock.
Erbarme dich
heute und alle Tage, die kommen.
Amen.

Unser Wochengebet

26.04.2020 bis zum 03.05.2020

 

Einen Drachen steigen lassen
Mit guten Freunden ins Kino gehen
Ein Fest oder Grillabend organisieren
Kirschen vom Baum essen und Erdbeeren pflücken
Den klaren Frühlingshimmel in der Abenddämmerung mit Freunden genießen
Für meine Überzeugungen auf die Straße gehen
Nach harter Arbeit abends müde ins Bett fallen
Mit dem Fahrrad durchs Ruhrgebiet radeln und an schönen Orten Pause machen
Mit den Kindern spielen
Ein gutes Buch lesen und entspannt Musik hören
Im Gras am Kanal liegen
Die Mutter oder Oma besuchen
Im Mai sich vollregnen lassen
Alte Fotos ansehen
Eine Strandwanderung am Meer
Gott, es gibt so viel Schönes im Leben und auf dieser Welt
Gott, es gibt so viel Schönes, auf und über das ich mich freuen kann
Schenke Du mir einen langen Atem
und den festen Glauben und das Vertrauen
dass wir zusammen all das bald wieder gemeinsam tun.
Amen

(Pfr. Naumann)

Wochengebet

19.04. - 25.04.2020

Halleluja.  
Der Herr  ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.  
Halleluja.

So haben wir den Osterjubel wieder neu gehört.   Aber nicht wie sonst: Im Gottesdienst oder in der Osternacht, bei einem Konzert oder einer Gemeindeveranstaltung.  Nein, im Fernsehen und Radio, im Internet, Facebook oder Youtube, vor allem zu Hause.

Denn wir leben auf Abstand und in persönlicher Kontaktsperre. 
Das öffentliche Leben ist immer stiller geworden und soll nun ganz behutsam wieder in Gang kommen: Rücksichtsvoll, nach und nach;
Geduld und ein langer Atem sind gefragt.

Ähnlich wie bei der Osterbotschaft damals begleiten auch uns Sorge und Zweifel, Aufatmen und Neubeginn, Nachdenken und Fragen.
Lest es doch einfach in den Ostergeschichten in den Evangelien nach!  
Und lasst uns zu Gott rufen:

Gott, wir haben Ostern erlebt, vielleicht stiller und intensiver als sonst. Aber das Licht der Auferstehung scheint in unser Leben und in unsere Herzen hinein.  Denn du hast alle dunklen und Todesmächte besiegt. Du schenkst eine Hoffnung, die lebendig ist und in uns weiterlebt. 
Schenke, dass sie uns durch die vor uns liegende Zeit trägt, eine Zeit, die wir so noch gar nicht erlebt haben. Zeig uns, was es zu bewahren gilt und was wir unbedingt ändern müssen.
Lass uns jeden Tag neu von deiner Zusage leben, die in 
1. Petrus 1,3 wie folgt aufgeschrieben ist:
„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat
zu einer lebendigen Hoffnung
durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“

 

(Pfr. Grimm)

Ostern

Liebe Ostergemeinde in diesen Tagen!

Welch eine Enttäuschung! Welch ein Schmerz! Da dürfen nun Angehörige, die um einen lieben Verstorbenen trauern, nicht zu einer großen Trauerfeier einladen. Draußen im Freien findet die Abschiednahme meistens statt, mit ganz wenigen Menschen, die sich nur zu zweit oder dritt aufstellen dürfen – und zuletzt geht man auseinander, ohne Umarmung, ohne Anfassen. Das tut weh!

 

Beerdigung in aller Stille - fast unbemerkt. Liebe Gemeinde, so war das auch, als Jesus gestorben war. Er wurde vom Kreuz abgenommen, zum Glück stellte einer ein Grab in einer Felshöhle zur Verfügung. Aber da war keine Abschiednahme, keine Trauerfeier, keine Jünger, die dem Leichenzug folgten. Nur ein paar Frauen schauten von Ferne, wo sie ihn hinbrachten.

 

Doch dann kommt Ostern. Die drei Frauen gehen zum Grab und sehen das Grab geöffnet, und ein Engel spricht zu ihnen:

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ – Lesen Sie/ Lest Ihr doch die Worte noch einmal nach in Markus 16,1-8.

 

Diese Botschaft ändert alles, damals und heute auch.

Aus hoffnungslosen Menschen werden Mutige,

aus Verzweifelten solche, die nach vorne schauen und ihren Weg auch in schweren Zeiten finden.

Herzen, die vor Angst zittern, werden fest und stark und voller Zuversicht.

 

Wer Ostern im Herzen trägt und für sich weiß: Gott schenkt neues Leben – immer wieder mitten in unserem Leben! Und einmal schenkt er auch das neue Leben, wenn wir sterben müssen! Das gibt Kraft – auch heute!

 

 

 

Am Ostersonntag werden von 9.30 Uhr bis 9.45 Uhr alle christlichen Kirchen die Glocken läuten.

Und sie tragen diese Botschaft in die Welt hinaus und auch zu jedem von uns:

Der Herr ist auferstanden!

Er sagt: Ich lebe – und ihr sollt auch leben! (Joh. 14,9)

Und wenn wir dann den Fernsehgottesdienst verfolgen, dann können wir gegen 10.15 Uhr unsere Fenster öffnen und selbst die Botschaft verbreiten und uns ermutigend zusingen:

eg 99 Christ ist erstanden, des solln wir alle froh sein

 

Ein frohes Osterfest

mit ganz viel Hoffnung, Lebensmut und Freude

und Stärke und Widerstandskraft im Herzen

wünscht Ihnen und uns allen

 

Ihre/Eure Pfarrerin Andrea Rylke-Voigt

 

 

Gebet aus der Tageslosung des Ostermontag:

 

Ich hör die Botschaft: Jesus lebt!

Herr, hilf, dass sich mein Herz erhebt

aus Kummer, Zweifel, Angst und Leid!

Mach es für deinen Trost bereit!

 

Ich hör die Botschaft: Jesus lebt!

Ihr Boten, die ihr Hoffnung gebt,

führt mich zum Auferstandnen hin,

dass ich bei ihm geborgen bin!

Herr, steh mir bei!

 

(Friedrich Hofmann)

 

 

 

Gebet zu Karfreitag

Liebe Gemeinde,

an diesem Karfreitag im Jahre 2020 können wir zum ersten Mal nicht gemeinsam Gottesdienst feiern. Die Corona-Pandemie zwingt uns dazu. Für manchen Protestanten fällt damit ein religiöses Bedürfnis weg, an einem der höchsten Feiertage nicht gemeinsam Gott loben zu können, sich der Gemeinschaft zu vergewissern und des Todes Jesu zu gedenken.

Andere Menschen sind in dieser Zeit vielleicht aufgewühlt, verunsichert oder angsterfüllt. Und einige sind möglicherweise schon an Corona erkrankt.
Der Corona-Virus macht uns deutlich, dass wir unser Leben nicht in der eigenen Hand halten. Die Krankheit und der Tod; sie können uns jederzeit ereilen. Es wird uns bewusst: „Jeder ist gefährdet!“

Der heutige Karfreitag ist in diesem Jahr emotional sehr nah bei uns Menschen. Wenn wir zu Weihnachten die Menschwerdung unseres Gottes feiern, so wird zu Karfreitag dem Ende dieses Menschseins gedacht. Jesus Christus starb wie wir auch. Er hatte Angst und fühlte sich am Vorabend im Garten Gethsemane ganz allein gelassen. Er musste Schmerzen ertragen. Er wurde gekreuzigt. Es war ein langsamer, quälender Tod, der durch elendes Ersticken endete, weil Körperflüssigkeiten langsam seine Lungen füllten. Das Leid ist Gott nicht fremd.

Die Menschwerdung und das Sterben Gottes bedeuten, dass Gott sich mit unserem Leben und Sterben solidarisiert. Er weiß um all unsere Nöte, Schmerzen, Sorgen und Ängste. Er leidet darin mit uns mit.

Leiden, Sterben, Ängste, Schwierigkeiten – sie müssen in ihrer Tiefe durchlebt werden.
Doch trotzdem lohnt es sich unser Leben zu leben. Gott ruft uns zu, dass sich dieses Leben lohnt. „Es lohnt sich Mensch zu sein! Gott wollte einer sein!“ So lautet die Weihnachtsbotschaft.
Zu Karfreitag sollen wir wissen, dass wir nicht tiefer fallen können, als in Gottes Hand. Selbst wenn wir uns verlassen fühlen mögen oder einfach am Ende unserer Kräfte sind. Selbst wenn wir keine Hoffnung mehr haben, wenn wir Gottes Gegenwart nicht mehr spüren, so ist er doch da.

Gott hat den Tod überwunden! Das werden wir zu Ostern feiern. Dieses Mal dann nicht im gemeinsamen Gottesdienst. Jeder für sich allein zu Hause aber dennoch verbunden in der Gemeinschaft der Christen.
Das Karfreitagsgebet können wir heute in dieser Verbundenheit miteinander beten.
(Diakon Awiszio)


Fürbitte aus der reformierten Liturgie für den Karfreitag:

Heiliger, allmächtiger Gott!

Als dein Sohn am Kreuz schrie,

als der Vorhang im Tempel zerriss,

da war alles zu Ende.

Du aber, Herr,

hast in deiner unendlichen Macht und Gnade

aus dem Tod neues Leben gemacht.

Sein Blut hat unsere Schuld gesühnt.

Sein Wort hat eine neue Gemeinde zusammengerufen.

Sein Geist gibt Kraft zum Glauben, Lieben und Kämpfen.

Weil du von Ewigkeit her voller Erbarmen bist,

rufen wir dich an für alle Menschen in Not:

für die Armen und die Arbeitslosen,

für die Alten und die Verzweifelten,

für die Kranken und die Sterbenden,

für die Hungernden und die Gefangenen,

für die von Krieg und Ausbeutung Gequälten,

dass alle Frieden und Gerechtigkeit finden.

Weil du von Ewigkeit her

ein starker, gewaltiger Gott bist,

rufen wir dich an für alle Menschen,

die Macht und Verantwortung tragen

in den Regierungen und Parlamenten,

in der Verwaltung und im Gericht,

in Familie und Schule,

in Wissenschaft und Wirtschaft,

dass die Herrschenden dem Leben dienen

und nicht dem Tod,

dass sie ihre Grenzen erkennen,

dass ihr Tun, wenn es böse und gottlos ist,

ein Ende findet durch deine Macht.

 

Weil du von Ewigkeit her ein treuer Gott bist,

bitten wir dich um Frieden für dein Volk Israel

und rufen dich an für deine Kirche in aller Welt,

dass sie dein Wort ohne Menschenfurcht sagt,

dass sie sich nicht kaufen lässt durch Ehre und Einfluss,

dass sie den Armen nachgeht und die Reichen ermahnt,

dass sie den verwirrten Gewissen hilft

und den Wahnsinn auf Erden

durch deine Wahrheit vertreibt.

Weil du, heiliger und allmächtiger Gott,

von Ewigkeit her unser Gott bist,

der uns ins Leben gerufen

und für sein ewiges Reich erwählt hat,

danken wir trotz aller Gefahr

für deine Gnade

und loben trotz aller Angst

deinen herrlichen Namen.

Wir leben, weil du es willst,

wir sterben, wenn du uns rufst,

wir glauben, weil wir dich kennen,

wir hoffen, weil du uns liebst.

Mit allen Geschöpfen auf dieser Erde

und allen Engeln der himmlischen Welt

sagen wir dir, heiliger Gott,

Dank, Ehre und Ruhm,

dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

Wochengebet

05.04. - 12.04.2020

Gott

 

Gerade in diesen Tagen

Wünsche ich mir etwas von Dir zu hören

Ein Klang, ein Wort oder eine SMS

Mit einem Wort an mich

 

Ein Wort der Klarheit, damit ich durchblicke

Ein Wort des Trostes, damit ich durchhalte

Ein Wort der Hoffnung, damit ich Mut fasse

 

Herr schicke mir ein Zeichen

Auf welchem Weg auch immer

Komm zu mir im Traum

Komm zu mir in der Erleuchtung

Komm zu mir durch einen Anruf

Komm zu mir durch eine Text-Message

Wie auch immer

 

Und ich danke Dir

Danke Dir bis hierher

Danke Dir, dass Du mich trägst

Danke Dir, dass Du die meinen beschirmst

Danke Dir, dass so viele besonnen sind in diesen Tagen

Hör nicht auf damit.

 

Trage mich und alle anderen weiter durch diese üble Zeit

Gib und Kraft und Mut nach vorne zu blicken

Und kreativ und positiv Leben in den Vordergrund zu stellen

Für mich, für andere, für alle

 

Schenk uns und der Welt deinen Segen in dieser Zeit

Amen

(Pfarrer Naumann)

Wochengebet

29.03. - 04.04.2020

„Schaffe mir Recht“ ist die Übersetzung des Sonntags Judica.

Aber wie ist das mit unserem Recht in diesen Tagen?

Eigentlich wäre Frauenhilfssonntag gewesen; eigentlich wäre Einführung unseres ersten gemeinsamen Presbyteriums gewesen; eigentlich wollten wir einen ökumenischen Kreuzweg beten; eigentlich wären Kita, Schule, Uni, Arbeit, Feste sowie der

Besuch von Gottesdiensten und Konzerten und vieles mehr.

 

„Schaffe mir Recht“, so klagen wir Gott unsere Sorge um die Gesundheit aller Menschen dieser Welt, aber insbesondere die unserer Familien, Freunden und Nachbarn.

„Schaffe mir Recht“, so klagen wir die Sorge darum, wie und

wann es in der Schule und an der Universität weitergeht.

Was ist mit Prüfungen?

„Schaffe mir Recht“, so haben wir Sorge darum, wie das Auskommen vieler ist. Was wird aus den Arbeitsplätzen,

den kleinen und großen Betrieben?

„Schaffe mir Recht“, ist die Frage, wie lange die angespannte Situation bleiben wird, welche Folgen auf uns zukommen.

Die Welt, auch in unserer Stadt und Gemeinde wird nicht mehr

so sein wie vorher.

 

Wir empfinden eine gewisse Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Darum bitten wir Gott mit Versen nach Psalm 43, erst mit Worten

der Klage und Sorge, dann doch voller Hoffnung und Vertrauen:

 

„Schaffe mir Recht und rette mich!

Warum muss ich so traurig durchs Leben gehen?

Was bist du so bedrückt, meine Seele? Warum bist du so aufgewühlt? Halte doch Ausschau nach Gott!

Denn gewiss werde ich ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.“

(Pfarrerr Grimm)

Wochengebet

22.-29. März 2020

Jesus, Sohn Gottes,

wir sind so unsicher und spüren, wie die Angst nach uns greift:

Wie eine Krankheit unser ganzes Leben verändern kann!

So etwas haben wir uns gar nicht vorstellen können.

Wir, die wir Freiheit gewohnt sind,

wir, die wir gehen können, wohin wir wollen,

und handeln können in großer Freiheit.

Unser Alltag ist auf den Kopf gestellt,

und viele Fragen und Sorgen treiben uns um.

 

Jesus, Sohn Gottes, wir klagen dir unser Leid.

Du siehst, was uns im Herzen bewegt, und verstehst es,

weil du selbst Leid, Sorgen und Ängste kennst.

Wir bitten dich:

Stärke uns! Gib uns Kraft und Halt!

Mach uns mutig, die Herausforderungen anzunehmen,

und schenke uns, dass wir nicht nur auf uns selbst schauen,

sondern füreinander da sind und uns verbunden wissen

in Gebet und Nächstenliebe mit allen deinen Menschen.

Du hörst uns gewiss. Amen.

 

 

 

Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst,

aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden!

(Johannes 16,33)

 

(Pfarrerin Rylke-Voigt)

 

Gebet am Abend

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen beten. 

Jeden Abend um 19 Uhr. 

 

 

 

 

 

 

 

 

digitale Andachten

Leider dürfen bis nach den Osterferien keine Gottesdienste (auch an den Feiertagen) in unseren Kirchen der Ev. Epiphanias-Kirchengemeinde stattfinden. 

Wir wollen Ihnen aber hier die Möglichkeit geben, kurze Andachten und Impulse zu bekommen.

Ab Freitag, 20.03.2020, geht es hier los. Jeden Freitag ein neuer Impuls. 

An den Feiertagen gibt es extra Andachten. 

 

Wir bedauern die Situation sehr un hoffen Ihnen so entgegenkommen zu können. 

 

Bis dahin Gottes Segen und bleiben Sie gesund.

Gottesdienst

Sonntags findet der Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche um 10 Uhr statt. 
Um 11:30 Uhr ist sonntags der Kindergottesdienst.

Alle gesonderten Gottesdienste entnehmen sie dem Flyer, dem Schaukasten oder dem Gemeindebrief. 

Altpapiersammlung - Termine 2021

27.02.2021

29.05.2021

21.08.2021

13.11.2021