Gottesdienst

Wochengebet

für die Woche vom 05.07. - 12.07.2020





aus PSALM: 33 (nach Peter Spangenberg)

Am liebsten würde ich laut rufen:
Nun zeigt doch endlich eure Freude, ihr Christen.
Dankt Gott mit allem, was ihr habt:
Mit euren Stimmen, mit Orgel und Trompete,
mit Klarinette und mit Xylophon,
mit Kassettenrecorder und Zupfbass,
mit Mundharmonika und Trommel.

Singt neue Lieder von einer neuen Zeit.
Lasst klingen, was euer Herz weiß.
Gott ist Gott! Er strahlt in und über der Welt.
Seine Worte haben Gewicht, und er hält, was er sagt.
Er liebt Menschen, die sich in seiner Liebe wohlfühlen wie in einem schönen neuen Zimmer.
Die ganze Erde in all ihrer Pracht ist ein Spiegel seiner Güte.

Wo Gott ist, da ist Himmel,
und wo Himmel ist, da ist Gott,
und alle guten Kräfte, die wir Engel nennen,
stehen in seinen Diensten.

Gott sieht alle seine Menschenkinder
und wendet sich ihnen zu.
Er pflanzt in ihr Herz die Sehnsucht nach gutem Leben.
Er achtet auf alles, was wir tun.
Kein Mensch kann ohne Gott auskommen.
Ich freue mich, dass ich an diesen Gott glaube
und seinen Namen trage.

Bleib bei uns, lieber Gott, du bist unsere ganze Hoffnung!

Das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
und was er zusagt, das hält er gewiss.

(Pfrin. Rylke-Voigt) 

Wochengebet

für die Woche vom 27. Juni – 3. Juli

„Der Menschensohn ist gekommen, zu suchenund selig zu machen, was verloren ist.“

So heißt bei Lukas (Lukas 19,10), der auch die Geschichten„Vom verlorenen Schaf“ und „Vom verlorenen Groschen“erzählt:
Gott ist es nicht egal, wenn etwas verloren ist.Nein, Gott lässt nicht nach, bis er das Verlorene gefunden hat.

So geht Gott uns nach und gibt uns nicht verloren,wo wir verloren scheinen.
So fühlen sich viele in den letzten Wochen verloren,weil sie viel alleine sind und nicht unbeschwertunter Menschen sein können.Begegnungen und Gemeinschaft, Feiern und Geselligkeit,persönliche Gespräche und Unterstützung,Leichtigkeit und Unbekümmertheitsind verloren gegangen.

Aber Gott lässt uns nicht allein und ist bei unsdurch sein Wort und seinen Geist, durch seinen Trost und seine Stärkung, durch die Kraft des gemeinsamen Gebetes.
Darum brauchen nicht bekümmert sein;denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“(Nehemia 8,9)

Hans- Jürgen Netz stimmen wir ein:„Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt,damit ich lebe.Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst,damit ich frei bin.Ehre sei Gott auf der Erde in allen Straßen und Häusern,die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt:Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,Frieden auf Erden“ (EG 673)
(Pfr. Grimm)

Wochengebet

für die Woche vom 19.06. - 26.06.2020

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken“ Matthäus 11,28.

So lautet der aktuelle Wochenspruch.

Endlich einmal aufatmen

? vom Stress, der oft unseren Alltag prägt und die Verantwortung, die wir zu tragen haben,
? von all den Corona-Sorgen und Veränderungen im Alltag
? von der Sorge um Menschen, die uns anvertraut sind,
? von dem Leiden an einer Krankheit, mit der wir leben müssen,
? der Trauer um einen geliebten Menschen, der uns genommen wurde,
? der Schuld, die wir auf uns geladen haben,
? der Angst vor dem, was uns die Zukunft bringt,
? von all den Wunden, die uns das Leben im Lauf der Zeit beigebracht hat,
? aber auch von den Ansprüchen, die wir an uns selber stellen und uns damit unter Druck setzen,
? und von der Routine, die sich manchmal in unser Glaubensleben eingeschlichen hat.

„Bringt eure Lasten zu mir!“ – lädt Jesus uns ein.
Das kann auch als eine Aufforderung verstanden werden, im Gebet die Lasten vor Gott bringen.
tille werden, aufatmen, durchatmen, zur Ruhe kommen. Vielleicht auch den Blick darauf werfen wofür ich dankbar sein kann.
Nehmen Sie sich ruhig diese Zeit. Stille werden, aufatmen, zur Ruhe finden, ein Gebet entstehen lassen. „Ich will euch erquicken“, sagt Jesus.
Durch solches Beten kann es geschehen, dass wir neue Kraft schöpfen. Vielleicht bleiben die Lasten und Mühen dieselben, und doch lassen sie sich anders tragen, mit neuer Hoffnung und neuer Kraft. Vielleicht wissen sie nicht was sie beten sollen. Das macht nichts, treten sie einfach so vor Gott wie die Situation gerade ist. Stille benötigt keine Worte.

Wenn sie nach Worten suchen und nicht so recht wissen was sie sagen sollen, dann sprechen Sie:

Vater unser im Himmel Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
(Matthäusevangelium 6,9-13)

 

(Diakon Awiszio)

Wochengebet

für die Woche vom 12.06. - 19.06.2020

Gelobt sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit!
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!
Der HERR ist hoch über alle Völker; seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist.
Wer ist wie der HERR, unser Gott, der oben thront in der Höhe, der niederschaut in die Tiefe, auf Himmel und Erde;
der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erhöht den Armen aus dem Schmutz,
dass er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes;
der die Unfruchtbare im Hause wohnen lässt, dass sie eine fröhliche Kindermutter wird. Halleluja!
Guter Gott, du bist wie ein Vater im Himmel,
du bist wie ein geliebter Sohn, du wirkst wie ein unsichtbarer Geist.
Du wirkst dabei dreifach und wir schaffen es nicht, auf einfache Weise gut zu sein, nachsichtig, menschlich, liebevoll nach deinem dreifachen Vorbild.
Wir bekennen vor dir, was wir dir in unserer sündhaften Verstrickung in dieser Welt schuldig geblieben sind:
Aber alle das können wir immer wieder vor dich bringen,
können es ablegen
und wir wissen, du siehst uns gnädig an trotz allem.
Die Stadt Gottes scheint in Trümmer gelegt.
Die Straßen des Friedens scheinen unbegehbar zu sein.
Die Türme der Hoffnung versinken im Erdboden.
Der Grundriss unserer Liebe ist zerstört.
Die Leiden der Menschen zählen nicht sehr,
die schlechten Nachrichten sind zum täglichen Brot geworden
einige wollen die Welt kurz und klein schlagen für ihre Interessen
darum haben sie uns die Hände gebunden
und unsere Freiheit durch globale Strukturen in Ketten gelegt.
Um der Ehre deiner Namen, hilf uns, dreieiniger Gott
Um deines Namens Willen, reiß uns heraus aus diesem Chaos und erbarme dich unser. Wir hoffen auf dich und sind gewiss, dass du uns nicht allein lässt.
Amen

 

(Pfr. Naumann)

Wochengebet

für die Woche vom 7.-14. Juni 2020

Gott, du Schöpfer unserer Welt,
du hast nie aufgehört, dich um deine Welt zu kümmern,
und du wirst nicht ablassen, sich um sie zu kümmern,
auch wenn wir das manchmal nicht wahrnehmen wollen.
Denn du hast diese Welt und uns für dich liebenswert gemacht,
hast ihr durch deinen Sohn Jesus Christus
Würde und Verheißung zurückgegeben,
die wir Menschen ihr geraubt haben.
Lass unsere Zweifel daran nicht zu,
lass nicht zu, dass wir täglich diese Zweifel neu nähren,
indem wir mit unserer Welt so umgehen, als gehörte sie uns,
indem wir täglich mit uns so umgehen, als gehörten wir uns.
Heiliger Gott, lehre uns, von unseren Sorgen wegzusehen
und zu sehen deine Sorge für uns und unsere Welt,
auf deine Sorge, die für uns so anschaulich geworden ist
in Jesus Christus, deinem Sohn.
„Sorgt nicht“ hat Jesus gesagt,
„denn der Vater im Himmel weiß, was ihr braucht.“
Lass uns gelassener werden bei dem,
was uns täglich begegnet an Sorgen und Nöten,
und froh werden über dein Sorgen und Kümmern um uns, Herr.
Gott, Heiliger Geist, sei du die gute Atmosphäre,
in der Menschen wieder miteinander lachen und singen,
wachsen und reifen, lernen und einander beistehen.
Erwecke uns zum Leben, durchdringe es
und lass uns mit Liebe zu allen Geschöpfen
Antwort geben auf deine Liebe.

(Pfarrerin Andrea Rylke-Voigt)

Wochengebet

für die Woche vom 30. Mai – 6. Juni

 

Pfingsten ist das Fest, wo die Jünger Jesu jegliche Furcht verloren,
wo sie unbefangen und frei redeten und
den Glauben an Gott verkündeten.
Man spürte ihnen die Begeisterung für eine Botschaft an, die leise ist,
aber nicht leisetritt, die tröstet und beruhigt.

Zu Pfingsten feiern auch wir, dass wir selber spüren können,
dass und wie Gott in uns steckt.
Darum hat Gott uns
den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit geschenkt.
(2. Timotheus 1,7)

Den Geist der Besonnenheit brauchen wir unbedingt,
damit wir die sog. Corona Zeit weiterhin aushalten,
dass wir Gottesdienste unter ungewöhnlichen Bedingungen feiern,
dass wir überlegen, doch lieber zu Hause und alleine zu bleiben,
dass wir finanzielle Engpässe durch Kurz- oder Arbeitslosigkeit
oder mangels Aufträge durchstehen,
dass unsere Kinder ihren neuen Schul- oder Studienalltag bewältigen,
dass wir uns einschränken in unseren Freizeit- und Urlaubsaktivitäten,

Darum haben wir seit Pfingsten den Geist der Liebe, also
den Geist der Stille und des Trostes, der Weisheit und des Mutes,
des Rates und der Freude, der Stärke und der Güte,
der Freude und der Wahrheit.

Gottes guter Geist gebe uns immer wieder neu die Kraft,
dies alles zu beherzigen und alle Widerstände zu überwinden.

Und so heißt es im Lied von Eckart Bücken:
„Gott gab uns Atem, damit wir leben, er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott gab uns Ohren, dass wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott gab uns Hände, damit wir handeln. Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehen.“
(EG 432)
(Pfr. Grimm)

Wochengebet

für die Woche vom 23. – 30 Mai

„Herr, höre meine Stimme“ ist die Übersetzung des Sonntags

Exaudi: Der Sonntag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.

 

„Herr, höre meine Stimme“ möchten wir Gott zurufen:

Denn seit Wochen leben wir in Verunsicherung und

Zurückhaltung, in Sorgen um uns und unsere Nächsten,

in Hoffnung auf Lockerzungen und Freiheiten,

in Ernüchterung, wie Lockerungen und Freiheiten aussehen.

 

Ein wirklich beruhigendes Ende des Weges ist nicht in Sicht.

Wann können wir wieder Feste unbeschwert feiern:

Geburtstage und Jubelhochzeiten, Taufen und Trauungen,

Konfirmationen und Kommunionen.

Welchen Urlaub können wir ruhigen Gewissens machen?

Wann können wir wieder unbeschwert und unbefangen

einkaufen und ins Restaurant gehen?

Wann können wir Eltern und Großeltern besuchen:

zu Hause, im Seniorenheim, im Krankenhaus.

 

„Herr, höre meine Stimme“ ist die Bitte um den Heiligen Geist,

den Gott uns am Himmelfahrtstag durch Jesus zugesagt hat;

der Ruf und die Sehnsucht nach Begleitung und Erneuerung,

nach Stärkung und Nähe.

 

Wir empfinden eine Sehnsucht nach Heil und Unbeschwertheit

Darum bitten wir Gott mit Versen nach Psalm 27:

 

Der Herr ist mein Licht und mein Glück. Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist der Schutz meines Lebens. Vor wem sollte ich erschrecken?

Höre doch Herr, mein lautes Rufen! Hab Erbarmen mit mir und antworte mir!

Zeige mir, Herr, deinen Weg und führe mich geradlinig durchs Leben.

Darum hoffe ich auf den Herrn!

Sei stark und fasse Mut! Setze deine Hoffnung auf den Herrn!

(Pfr. Grimm)

Unser Gebet

für die Woche vom 15.05. - 21.05.2020

 

Reich sind wir, Gott, an Straßen, Autos,
an Möglichkeiten, uns zu bewegen, uns zu unterhalten, uns zu zerstreuen,
unserer vertrauten Umgebung, wenn wir wollen, zu entfliehen.
Reich sind wir, rund um die Uhr, an Informationen und Nachrichten
an Wertpapieren, Aktien und Möglichkeiten,
die Annehmlichkeiten des Lebens grenzenlos zu steigern.
Arm sind wir an Zufriedenheit,
an Frieden also mit unseren Gedanken, Wünschen, Gefühlen,
an Frieden auch mit anderen Menschen.
Arm sind wir an Mut zum Leben, an Gelassenheit,
an Geduld mit anderen Menschen,
für Zusammenhänge auch, die sich erst nach einer Weile erschließen.
Reich, Gott, sind wir an Ansprüchen,
Erwartungen an andere und an die Gesellschaft.
Reich sind wir an Worten, Vorwürfen, moralischen Einsprüchen.
Arm sind wir an Zuneigung und Liebe gegenüber Menschen,
die uns fremd sind, die uns querkommen.
Arm sind wir an Worten des Trostes für andere und uns selbst.
Dies, Gott, erkennen wir und strecken uns aus zu dir,
der du reich bist, unseren Herzen festen Halt zu geben,
und uns mit der wahren Köstlichkeit zu sättigen.
Denn mit deiner Treue bleibst du nicht für dich,
kommst zu uns stattdessen
zu allen Menschen, zu allem, was lebt in dieser Welt,
deinen Reichtum mit uns zu teilen.
Amen

(Pfr. Naumann)

Gebet für die Woche

vom 08.05. - 15.05.2020

Lieber Gott,

gesehen habe ich sie nicht.
Aber ich habe sie gehört:Deine singende Gemeinde!
Hoch in den Bäumen singen sie dir ein wunderschönes Lied,
vielstimmig, kunstvoll, zart und mit Inbrunst.
Sie jubeln dir zu, Gott,
weil die Sonne so schön scheint und wärmt,weil sie sich so wohlfühlen,weil du sie geschaffen hast – wunderbar.


Lieber Gott,
in diesen Lobgesang der Vögel
hoch in den Bäumen
möchte ich auch einstimmen
und meine Seele hoch emporheben – hin zu dir.
Ich will dir danken, dass du mich wunderbar gemacht hast,
ich will dir singen, weil du mich liebst und mein Leben willst,
ich will dich loben, weil du mich aus allen Tiefen herausholstund mich fröhlich machst,
selbst dann, wenn um mich herum vieles schwer ist.
Und wenn ich aus Vorsicht und Rücksicht in unserer Kirche nicht mehr singen darf,
dann summe ich und singe dir in meinem Herzen
die wunderschönsten Melodienund lausche den Tönen der Orgel oder des Klaviers.
Und singe dir an anderen Orten: zuhause oder unter den Bäumen mit deinen vielen Vögeln.
Amen.

Singt dem Herrn ein neues Lied,denn er tut Wunder! (Psalm 98,1 zum Sonntag „Kantate! Singt!“)

 

(Pfrin. Rylke-Voigt)

Gebet für die Woche

vom 01.05. - 08.05.2020

Liebe Gemeinde,
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte aktuell ein paar beindruckende Worte zur Corona Krise:
„Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig. Schließt nicht aus, dass wir sterben müssen. Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetz gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Die ist unantastbar.“

Damit ist Wolfgang Schäuble ganz auf der Seite Christi.
Dass wir einmal sterben müssen ist eine ausgemachte Sache. Die größte Gefahr ist nicht der Tod, gegen den wir uns sowieso nicht schützen können.

Die größte Gefahr ist der Verlust eines sinnvollen Lebens. Die größte Gefahr ist es das Leben ungenügend zu leben, würdelos zu werden oder gemacht zu werden. Im Markusevangelium sagt Jesus:
„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden?“ (Markus 8,36)

Die Pandemiebeschränkungen beschneiden vehement Grundrechte, die auch die Würde der Menschen betreffen.
Die Isolation in Altenheimen z.B., oder auch das Ansteigen von Häuslicher Gewalt und in der Folge eine erhöhte Todesopferzahl von misshandelten Menschen, die Zunahme von Depressionen, die Entstehung von Neurosen und die mangelnde Entfaltungsmöglichkeit von Kindern. All das gilt es gegenüber den Pandemiemaßnahmen abzuwägen. Diese Herausforderung ist schwierig genug.

Ich meine worauf es jetzt religiös ankommt ist, menschlich zu bleiben in all der Angst und dem Misstrauen. In all der Unsicherheit trotzdem auf Gott zu vertrauen und zu wissen gut aufgehoben zu sein. Das ist gewiss nicht immer leicht. Wenn Angst uns beschleicht schlimm betroffen zu werden, wenn jeder Mensch ein potentieller Virusübeträger wird. Wenn der Abstand unsere Begegnungen bestimmt, wenn Nähe nicht gelebt werden kann, dann werden auf Dauer unsere Beziehungen leiden.
Menschlich zu bleiben und Nähe möglich machen, trotz Abstandsregeln und dabei zu wissen ein von Gott gewolltes Leben zu führen: Das gilt es im Herzen zu bewahren.

Sich der Unsicherheit auszuliefern und darin Gott zu finden: Das ist vielleicht die schwerste Lebensaufgabe. Und doch auch eine Aufgabe die uns innerlich frei machen kann, unabhängig mit einer eigenen Würde ausgestattet.

Kommen Sie gut durch diese schwere Zeit
Ihr Diakon Awiszio

Wochengebet
In dir bleiben,
Christus.
Die Kraft von dir empfangen.
Aus deiner Wurzel leben.
Aufnehmen und weiterreichen,
was du uns gibst.
Frucht bringen.
Christus, ohne dich können wir nichts tun.
Du gibst die Kraft.
Aus dir strömt sie.
Gib sie denen,
die müde sind,
die erschöpft sind von Corona,
die sich aufreiben in der Sorge für andere,
deren Mut aufgebraucht ist,
die sich fürchten vor dem, was kommt.
Du bist die Wurzel, die trägt.
Erbarme dich.
Du bist der Friede.
Du berührst die Herzen.
Verwandle die Hartherzigen,
die Kriegsherren und
die Lügner.
Ihr Gift sei wirkungslos,
weil du ihre Opfer heilst.
Du bist das Glück für die Schwachen.
Erbarme dich.
Du bist die Liebe.
Du machst alles neu.
Du bleibst.
Bleib bei den Trauernden, Christus
und bei den Liebenden,
denn ohne dich verlieren sie sich.
Du Liebe,
sprich zu uns,
zu deiner Gemeinde
und zu deiner weltweiten Kirche.
Bleib bei uns.
Christus, ohne dich können wir nichts tun.
Du bist der Weinstock.
Erbarme dich
heute und alle Tage, die kommen.
Amen.

Unser Wochengebet

26.04.2020 bis zum 03.05.2020

 

Einen Drachen steigen lassen
Mit guten Freunden ins Kino gehen
Ein Fest oder Grillabend organisieren
Kirschen vom Baum essen und Erdbeeren pflücken
Den klaren Frühlingshimmel in der Abenddämmerung mit Freunden genießen
Für meine Überzeugungen auf die Straße gehen
Nach harter Arbeit abends müde ins Bett fallen
Mit dem Fahrrad durchs Ruhrgebiet radeln und an schönen Orten Pause machen
Mit den Kindern spielen
Ein gutes Buch lesen und entspannt Musik hören
Im Gras am Kanal liegen
Die Mutter oder Oma besuchen
Im Mai sich vollregnen lassen
Alte Fotos ansehen
Eine Strandwanderung am Meer
Gott, es gibt so viel Schönes im Leben und auf dieser Welt
Gott, es gibt so viel Schönes, auf und über das ich mich freuen kann
Schenke Du mir einen langen Atem
und den festen Glauben und das Vertrauen
dass wir zusammen all das bald wieder gemeinsam tun.
Amen

(Pfr. Naumann)

Wochengebet

19.04. - 25.04.2020

Halleluja.  
Der Herr  ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.  
Halleluja.

So haben wir den Osterjubel wieder neu gehört.   Aber nicht wie sonst: Im Gottesdienst oder in der Osternacht, bei einem Konzert oder einer Gemeindeveranstaltung.  Nein, im Fernsehen und Radio, im Internet, Facebook oder Youtube, vor allem zu Hause.

Denn wir leben auf Abstand und in persönlicher Kontaktsperre. 
Das öffentliche Leben ist immer stiller geworden und soll nun ganz behutsam wieder in Gang kommen: Rücksichtsvoll, nach und nach;
Geduld und ein langer Atem sind gefragt.

Ähnlich wie bei der Osterbotschaft damals begleiten auch uns Sorge und Zweifel, Aufatmen und Neubeginn, Nachdenken und Fragen.
Lest es doch einfach in den Ostergeschichten in den Evangelien nach!  
Und lasst uns zu Gott rufen:

Gott, wir haben Ostern erlebt, vielleicht stiller und intensiver als sonst. Aber das Licht der Auferstehung scheint in unser Leben und in unsere Herzen hinein.  Denn du hast alle dunklen und Todesmächte besiegt. Du schenkst eine Hoffnung, die lebendig ist und in uns weiterlebt. 
Schenke, dass sie uns durch die vor uns liegende Zeit trägt, eine Zeit, die wir so noch gar nicht erlebt haben. Zeig uns, was es zu bewahren gilt und was wir unbedingt ändern müssen.
Lass uns jeden Tag neu von deiner Zusage leben, die in 
1. Petrus 1,3 wie folgt aufgeschrieben ist:
„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat
zu einer lebendigen Hoffnung
durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“

 

(Pfr. Grimm)

Ostern

Liebe Ostergemeinde in diesen Tagen!

Welch eine Enttäuschung! Welch ein Schmerz! Da dürfen nun Angehörige, die um einen lieben Verstorbenen trauern, nicht zu einer großen Trauerfeier einladen. Draußen im Freien findet die Abschiednahme meistens statt, mit ganz wenigen Menschen, die sich nur zu zweit oder dritt aufstellen dürfen – und zuletzt geht man auseinander, ohne Umarmung, ohne Anfassen. Das tut weh!

 

Beerdigung in aller Stille - fast unbemerkt. Liebe Gemeinde, so war das auch, als Jesus gestorben war. Er wurde vom Kreuz abgenommen, zum Glück stellte einer ein Grab in einer Felshöhle zur Verfügung. Aber da war keine Abschiednahme, keine Trauerfeier, keine Jünger, die dem Leichenzug folgten. Nur ein paar Frauen schauten von Ferne, wo sie ihn hinbrachten.

 

Doch dann kommt Ostern. Die drei Frauen gehen zum Grab und sehen das Grab geöffnet, und ein Engel spricht zu ihnen:

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ – Lesen Sie/ Lest Ihr doch die Worte noch einmal nach in Markus 16,1-8.

 

Diese Botschaft ändert alles, damals und heute auch.

Aus hoffnungslosen Menschen werden Mutige,

aus Verzweifelten solche, die nach vorne schauen und ihren Weg auch in schweren Zeiten finden.

Herzen, die vor Angst zittern, werden fest und stark und voller Zuversicht.

 

Wer Ostern im Herzen trägt und für sich weiß: Gott schenkt neues Leben – immer wieder mitten in unserem Leben! Und einmal schenkt er auch das neue Leben, wenn wir sterben müssen! Das gibt Kraft – auch heute!

 

 

 

Am Ostersonntag werden von 9.30 Uhr bis 9.45 Uhr alle christlichen Kirchen die Glocken läuten.

Und sie tragen diese Botschaft in die Welt hinaus und auch zu jedem von uns:

Der Herr ist auferstanden!

Er sagt: Ich lebe – und ihr sollt auch leben! (Joh. 14,9)

Und wenn wir dann den Fernsehgottesdienst verfolgen, dann können wir gegen 10.15 Uhr unsere Fenster öffnen und selbst die Botschaft verbreiten und uns ermutigend zusingen:

eg 99 Christ ist erstanden, des solln wir alle froh sein

 

Ein frohes Osterfest

mit ganz viel Hoffnung, Lebensmut und Freude

und Stärke und Widerstandskraft im Herzen

wünscht Ihnen und uns allen

 

Ihre/Eure Pfarrerin Andrea Rylke-Voigt

 

 

Gebet aus der Tageslosung des Ostermontag:

 

Ich hör die Botschaft: Jesus lebt!

Herr, hilf, dass sich mein Herz erhebt

aus Kummer, Zweifel, Angst und Leid!

Mach es für deinen Trost bereit!

 

Ich hör die Botschaft: Jesus lebt!

Ihr Boten, die ihr Hoffnung gebt,

führt mich zum Auferstandnen hin,

dass ich bei ihm geborgen bin!

Herr, steh mir bei!

 

(Friedrich Hofmann)

 

 

 

Gebet zu Karfreitag

Liebe Gemeinde,

an diesem Karfreitag im Jahre 2020 können wir zum ersten Mal nicht gemeinsam Gottesdienst feiern. Die Corona-Pandemie zwingt uns dazu. Für manchen Protestanten fällt damit ein religiöses Bedürfnis weg, an einem der höchsten Feiertage nicht gemeinsam Gott loben zu können, sich der Gemeinschaft zu vergewissern und des Todes Jesu zu gedenken.

Andere Menschen sind in dieser Zeit vielleicht aufgewühlt, verunsichert oder angsterfüllt. Und einige sind möglicherweise schon an Corona erkrankt.
Der Corona-Virus macht uns deutlich, dass wir unser Leben nicht in der eigenen Hand halten. Die Krankheit und der Tod; sie können uns jederzeit ereilen. Es wird uns bewusst: „Jeder ist gefährdet!“

Der heutige Karfreitag ist in diesem Jahr emotional sehr nah bei uns Menschen. Wenn wir zu Weihnachten die Menschwerdung unseres Gottes feiern, so wird zu Karfreitag dem Ende dieses Menschseins gedacht. Jesus Christus starb wie wir auch. Er hatte Angst und fühlte sich am Vorabend im Garten Gethsemane ganz allein gelassen. Er musste Schmerzen ertragen. Er wurde gekreuzigt. Es war ein langsamer, quälender Tod, der durch elendes Ersticken endete, weil Körperflüssigkeiten langsam seine Lungen füllten. Das Leid ist Gott nicht fremd.

Die Menschwerdung und das Sterben Gottes bedeuten, dass Gott sich mit unserem Leben und Sterben solidarisiert. Er weiß um all unsere Nöte, Schmerzen, Sorgen und Ängste. Er leidet darin mit uns mit.

Leiden, Sterben, Ängste, Schwierigkeiten – sie müssen in ihrer Tiefe durchlebt werden.
Doch trotzdem lohnt es sich unser Leben zu leben. Gott ruft uns zu, dass sich dieses Leben lohnt. „Es lohnt sich Mensch zu sein! Gott wollte einer sein!“ So lautet die Weihnachtsbotschaft.
Zu Karfreitag sollen wir wissen, dass wir nicht tiefer fallen können, als in Gottes Hand. Selbst wenn wir uns verlassen fühlen mögen oder einfach am Ende unserer Kräfte sind. Selbst wenn wir keine Hoffnung mehr haben, wenn wir Gottes Gegenwart nicht mehr spüren, so ist er doch da.

Gott hat den Tod überwunden! Das werden wir zu Ostern feiern. Dieses Mal dann nicht im gemeinsamen Gottesdienst. Jeder für sich allein zu Hause aber dennoch verbunden in der Gemeinschaft der Christen.
Das Karfreitagsgebet können wir heute in dieser Verbundenheit miteinander beten.
(Diakon Awiszio)


Fürbitte aus der reformierten Liturgie für den Karfreitag:

Heiliger, allmächtiger Gott!

Als dein Sohn am Kreuz schrie,

als der Vorhang im Tempel zerriss,

da war alles zu Ende.

Du aber, Herr,

hast in deiner unendlichen Macht und Gnade

aus dem Tod neues Leben gemacht.

Sein Blut hat unsere Schuld gesühnt.

Sein Wort hat eine neue Gemeinde zusammengerufen.

Sein Geist gibt Kraft zum Glauben, Lieben und Kämpfen.

Weil du von Ewigkeit her voller Erbarmen bist,

rufen wir dich an für alle Menschen in Not:

für die Armen und die Arbeitslosen,

für die Alten und die Verzweifelten,

für die Kranken und die Sterbenden,

für die Hungernden und die Gefangenen,

für die von Krieg und Ausbeutung Gequälten,

dass alle Frieden und Gerechtigkeit finden.

Weil du von Ewigkeit her

ein starker, gewaltiger Gott bist,

rufen wir dich an für alle Menschen,

die Macht und Verantwortung tragen

in den Regierungen und Parlamenten,

in der Verwaltung und im Gericht,

in Familie und Schule,

in Wissenschaft und Wirtschaft,

dass die Herrschenden dem Leben dienen

und nicht dem Tod,

dass sie ihre Grenzen erkennen,

dass ihr Tun, wenn es böse und gottlos ist,

ein Ende findet durch deine Macht.

 

Weil du von Ewigkeit her ein treuer Gott bist,

bitten wir dich um Frieden für dein Volk Israel

und rufen dich an für deine Kirche in aller Welt,

dass sie dein Wort ohne Menschenfurcht sagt,

dass sie sich nicht kaufen lässt durch Ehre und Einfluss,

dass sie den Armen nachgeht und die Reichen ermahnt,

dass sie den verwirrten Gewissen hilft

und den Wahnsinn auf Erden

durch deine Wahrheit vertreibt.

Weil du, heiliger und allmächtiger Gott,

von Ewigkeit her unser Gott bist,

der uns ins Leben gerufen

und für sein ewiges Reich erwählt hat,

danken wir trotz aller Gefahr

für deine Gnade

und loben trotz aller Angst

deinen herrlichen Namen.

Wir leben, weil du es willst,

wir sterben, wenn du uns rufst,

wir glauben, weil wir dich kennen,

wir hoffen, weil du uns liebst.

Mit allen Geschöpfen auf dieser Erde

und allen Engeln der himmlischen Welt

sagen wir dir, heiliger Gott,

Dank, Ehre und Ruhm,

dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

Wochengebet

05.04. - 12.04.2020

Gott

 

Gerade in diesen Tagen

Wünsche ich mir etwas von Dir zu hören

Ein Klang, ein Wort oder eine SMS

Mit einem Wort an mich

 

Ein Wort der Klarheit, damit ich durchblicke

Ein Wort des Trostes, damit ich durchhalte

Ein Wort der Hoffnung, damit ich Mut fasse

 

Herr schicke mir ein Zeichen

Auf welchem Weg auch immer

Komm zu mir im Traum

Komm zu mir in der Erleuchtung

Komm zu mir durch einen Anruf

Komm zu mir durch eine Text-Message

Wie auch immer

 

Und ich danke Dir

Danke Dir bis hierher

Danke Dir, dass Du mich trägst

Danke Dir, dass Du die meinen beschirmst

Danke Dir, dass so viele besonnen sind in diesen Tagen

Hör nicht auf damit.

 

Trage mich und alle anderen weiter durch diese üble Zeit

Gib und Kraft und Mut nach vorne zu blicken

Und kreativ und positiv Leben in den Vordergrund zu stellen

Für mich, für andere, für alle

 

Schenk uns und der Welt deinen Segen in dieser Zeit

Amen

(Pfarrer Naumann)

Wochengebet

29.03. - 04.04.2020

„Schaffe mir Recht“ ist die Übersetzung des Sonntags Judica.

Aber wie ist das mit unserem Recht in diesen Tagen?

Eigentlich wäre Frauenhilfssonntag gewesen; eigentlich wäre Einführung unseres ersten gemeinsamen Presbyteriums gewesen; eigentlich wollten wir einen ökumenischen Kreuzweg beten; eigentlich wären Kita, Schule, Uni, Arbeit, Feste sowie der

Besuch von Gottesdiensten und Konzerten und vieles mehr.

 

„Schaffe mir Recht“, so klagen wir Gott unsere Sorge um die Gesundheit aller Menschen dieser Welt, aber insbesondere die unserer Familien, Freunden und Nachbarn.

„Schaffe mir Recht“, so klagen wir die Sorge darum, wie und

wann es in der Schule und an der Universität weitergeht.

Was ist mit Prüfungen?

„Schaffe mir Recht“, so haben wir Sorge darum, wie das Auskommen vieler ist. Was wird aus den Arbeitsplätzen,

den kleinen und großen Betrieben?

„Schaffe mir Recht“, ist die Frage, wie lange die angespannte Situation bleiben wird, welche Folgen auf uns zukommen.

Die Welt, auch in unserer Stadt und Gemeinde wird nicht mehr

so sein wie vorher.

 

Wir empfinden eine gewisse Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Darum bitten wir Gott mit Versen nach Psalm 43, erst mit Worten

der Klage und Sorge, dann doch voller Hoffnung und Vertrauen:

 

„Schaffe mir Recht und rette mich!

Warum muss ich so traurig durchs Leben gehen?

Was bist du so bedrückt, meine Seele? Warum bist du so aufgewühlt? Halte doch Ausschau nach Gott!

Denn gewiss werde ich ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.“

(Pfarrerr Grimm)

Wochengebet

22.-29. März 2020

Jesus, Sohn Gottes,

wir sind so unsicher und spüren, wie die Angst nach uns greift:

Wie eine Krankheit unser ganzes Leben verändern kann!

So etwas haben wir uns gar nicht vorstellen können.

Wir, die wir Freiheit gewohnt sind,

wir, die wir gehen können, wohin wir wollen,

und handeln können in großer Freiheit.

Unser Alltag ist auf den Kopf gestellt,

und viele Fragen und Sorgen treiben uns um.

 

Jesus, Sohn Gottes, wir klagen dir unser Leid.

Du siehst, was uns im Herzen bewegt, und verstehst es,

weil du selbst Leid, Sorgen und Ängste kennst.

Wir bitten dich:

Stärke uns! Gib uns Kraft und Halt!

Mach uns mutig, die Herausforderungen anzunehmen,

und schenke uns, dass wir nicht nur auf uns selbst schauen,

sondern füreinander da sind und uns verbunden wissen

in Gebet und Nächstenliebe mit allen deinen Menschen.

Du hörst uns gewiss. Amen.

 

 

 

Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst,

aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden!

(Johannes 16,33)

 

(Pfarrerin Rylke-Voigt)

 

Gebet am Abend

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen beten. 

Jeden Abend um 19 Uhr. 

 

 

 

 

 

 

 

 

digitale Andachten

Leider dürfen bis nach den Osterferien keine Gottesdienste (auch an den Feiertagen) in unseren Kirchen der Ev. Epiphanias-Kirchengemeinde stattfinden. 

Wir wollen Ihnen aber hier die Möglichkeit geben, kurze Andachten und Impulse zu bekommen.

Ab Freitag, 20.03.2020, geht es hier los. Jeden Freitag ein neuer Impuls. 

An den Feiertagen gibt es extra Andachten. 

 

Wir bedauern die Situation sehr un hoffen Ihnen so entgegenkommen zu können. 

 

Bis dahin Gottes Segen und bleiben Sie gesund.

Gottesdienst

Sonntags findet der Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche um 10 Uhr statt. 
Um 11:30 Uhr ist sonntags der Kindergottesdienst.

Alle gesonderten Gottesdienste entnehmen sie dem Flyer, dem Schaukasten oder dem Gemeindebrief. 

Altpapiersammlung - Termine 2020

06. Juni 2020

29. August 2020

14. November 2020