September 2021

Wochengebet

24.09. - 01.10.2021

„Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ (1. Johannes 5,4)

Friede in der Welt

Dies ist der Rat für jene, die das Gute tun und den Weg des Friedens gehen:

Niemand soll Böses wünschen und die anderen mit Hassgefühlen betrachten.

Niemand soll andere ausnützen oder unterdrücken, demütigen oder verleumden.

Niemand soll die anderen betrügen oder verachten oder auch etwas nachtragen.

Bruder, laufe nicht dem leeren Schein nach und verfolge nicht den weltlichen Erfolg.

Befreie dich von den Leidenschaften, die verblenden und zerstören, aber pflege die Leidenschaft für das Gute, das Wahre und das Rechte.

Nimm teil an der Freude und an den Leiden der anderen, als ob sie deine wären und schenke allen Glück und Sicherheit.

Versuche immer ein reines Herz zu haben und sei gerecht vor Gott und den Menschen.

Das Leben entspringt aus der Wahrheit, soll sich zur Wahrheit hinwenden und mündet in die Wahrheit.

Unterschrieben von: Die Katholische, Islamische, Jüdische und Buddhistische Gemeinschaft vom Trentino-Südtirol 

(Pfr. Grimm)


 

Wochengebet

17.09. - 24.09.2021

Allmächtiger Gott,

in gefährlichen und bedrohlichen Zeiten schenkst du uns die Einsicht und den Mut, zu dir zu kommen mit unseren Sorgen, für uns und für die ganze Welt. Nachrichten vermitteln uns Tag für Tag, dass die Welt an einer Schwelle steht, wir vergiften die Schöpfung und verändern das Klima, wir beuten die Schätze der Welt aus und bedrohen uns dabei gegenseitig. Die Luft zum Atmen, das Wasser zum Trinken, die Dinge, die wir essen – das alles ist gefährdet. Voller Sorge wenden wir uns an dich und suchen deine schützende Nähe. Statt im Frieden miteinander zu leben, suchen wir unseren Vorteil. Oft merken wir erst, wenn es zu spät ist, dass nur, wer mit dir sein Haus gebaut hat und die Zukunft baut, nicht auf Sand gebaut hat. Öffne weiterhin immer wieder neu unser Herz für die Not anderer Menschen. Die in unserer Nähe und die fern von uns in der Welt. Befreie uns von dem Egoismus, der sich nur selbst verwirklicht, aber in Wahrheit nur schadet. Sei uns Nahe Gott und schenke uns Weisheit und Einsicht, dass weniger auch ein Mehr bedeutet, für mich und für Andere.

Amen

(Pfr. Naumann) 


 

Wochengebet

10.09. - 17.09.2021

Diese Woche habe ich ein Gebet ausgesucht das gewöhnlich Oscar Arnulfo Romero zugeschrieben wird, jedoch erstmalig von Kardinal John Dearden gesprochen wurde: Ein Gebt für alle, die sich aktiv für eine bessere Welt, für die Verwirklichung des Reiches Gottes auf dieser Erde engagieren.

Ab und zu hilft es uns, einen Schritt zurückzutreten und aus der Ferne zu schauen. Das Reich liegt nicht nur jenseits unserer Bemühungen, sondern auch jenseits unserer Horizonte. In unserem Leben gelingt es uns nur, einen kleinen Teil zu vollbringen von jenem wunderbaren Unterfangen, das das Werk Gottes ist. Nichts von dem, was wir tun, ist vollständig. Das besagt, dass das Reich weit über uns selbst hinausgeht. Keine Aussage drückt all das aus, was gesagt werden kann. Kein Gebet gibt den Glauben vollständig wieder. Kein Credo führt zur Vollkommenheit. Kein Pastoralbesuch bringt alle Lösungen mit sich. Kein Programm erfüllt voll und ganz die Sendung der Kirche. Keine Zielsetzung erreicht ihre vollständige Verwirklichung. Es geht um dies: Wir streuen Samen aus, die eines Tages aufgehen werden. Wir begießen bereits ausgesäte Samen und wissen, dass andere sie pflegen werden. Wir legen den Grund für etwas, das sich entwickeln wird. Wir bringen den Sauerteig ein, der unsere Fähigkeiten vervielfachen wird. Wir können nicht alles tun, doch es zu beginnen schenkt ein Gefühl der Befreiung. Es gibt uns die Kraft, etwas zu tun, und es gut zu tun. Es kann unvollendet bleiben, doch es ist ein Anfang, ein Schritt auf einem Weg. Eine Chance, dass die Gnade Gottes eintritt und den Rest tut. Mag sein, dass wir nie seine Vollendung sehen, doch das ist der Unterschied zwischen dem Baumeister und dem Handlanger. Wir sind Handlanger, nicht Baumeister, Diener, nicht Messias. Wir sind Propheten einer Zukunft, die uns nicht gehört.

(Diakon Awiszio) 


 

Wochengebet

03.09. - 10.09.2021

 Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Prüft aber alles und das Gute behaltet. (1. Thesasalonicher 16-21)

Welch Aufforderungen und Wünsche zugleich schreibt der Apostel Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki. Welch Aufforderungen und Wünsche sind das an uns heute. Und was gehört da nicht zusammen: fröhlich sein, beten und dankbar sein. Mögen auch wir trotz aller Sorgen, Bedrängnisse und Unsicherheiten das Fröhlich Sein nicht verlieren oder wieder neu lernen. Fröhlich sein kann ja geradezu befreiend wirken. Und das ist der Wille Gottes in Jesus Christus. Im Gebet finden wir Gewissheit für unser Leben und für unseren Glauben. Die Dankbarkeit zeigt, dass wir uns von Gott her verstehen. Alles, was wir sind und haben, kommt von Gott her. Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan. Bedenke, in Jesus vergibt er dir gern, du darfst ihm, so wie du bist, nahn. Barmherzig, geduldig und gnädig ist er, viel mehr als ein Vater es kann. Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer, kommt, betet den Ewigen an. Im Danken kommt Neuers ins Leben hinein, ein Wünschen, das nie du gekannt, dass jeder wie du Gotte Kind möchte sein, vom Vater zum Erben ernannt. Barmherzig, geduldig und gnädig ist er, viel mehr als ein Vater es kann. Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer, kommt, betet den Ewigen an. 

(Pfr. Grimm) 


 

Altpapiersammlung - Termine 2021

13.11.2021