Dezember 2021

Wochengebet

10.12. - 17.12.21

Am dritten Advent denken wir an Johannes den Täufer, 

der in besonderer Weise auf Jesus hingewiesen hat, 

der Jesu Weg unnachahmlich vorbereitet hat.

 

Aber schon im Alten Testament ruft der Prophet Jesaja:

„Tröstet, tröstet mein Volk, die Traurigen nehmt in die Arme, 

denn alle Knechtschaft hat ein Ende,                                                             

alle Schuld ist vergeben, alle Sünde ins Meer geworfen. 

           

Es ruft eine Stimme durch die wüsten Zeiten:                                                               

Bereitet unserem Gott einen Weg,                                                                

baut eine Bahn durch die Steppen.

Die Lebenstiefen sollen überbrückt, die Berge und Hügel,                                                       

die Hindernisse und Schwierigkeiten sollen überwunden werden;                                 

denn unser Gott kommt unaufhaltsam.

Mit wem sollt ihr Gott vergleichen?                                                               

Wisst ihr’s denn nicht? Hört ihr denn nicht?                                                         

Ist es euch nicht von Anfang an verkündigt?                                                              

Was habt ihr gelernt seit Erschaffung der Erde?                                             

Macht eure Augen auf und seht: Wer hat dies alles geschaffen?                                   

Warum sprichst du: Mein Leben ist Gott verborgen, und meine                              

Sehnsucht nach Recht und Gerechtigkeit geht an meinem Gott vorüber?                                 

Weißt du nichts? Hast du nichts gehört?

Gott,….. wird nicht müde und matt, mit seinen unerforschlichen   

Gedanken uns Menschen zu beschützen.                                                          

Er gibt den Müden Kraft und stärkt die schwachen Seelen.                                                      

Und die sich so auf Gott verlassen, erfahren neue Kraft.                                            

Sie bekommen den Schwung, als hätten sie die Flügel eines Adlers.                                     

Sie laufen und geben nicht auf, sie gehen durch’s Leben - und werden nicht müde.“

 

Aus Uwe Seidel in: Ich stehe unter Gottes Schutz. Psalmen für Alltetage

(Pfr. Grimm)


 

Wochengebet

17.12. - 24.12.2021

Jedes Mal…


Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen ist Weihnachten.


Jedes Mal, wenn Du Verständnis für die Sichtweise eines Kindes hast, ist Weihnachten.


Jedes Mal, wenn Du einem Menschen in seiner Not hilfst, ist Weihnachten.


Jedes Mal, wenn ein Mensch seine Fehler bereut,
 ist Weihnachten.


Jedes Mal, wenn irgendwo auf der Welt ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.


Jedes Mal, wenn zwei sich mit den Augen des Herzens ansehen,  ist Weihnachten.


Jedes Mal, wenn Du versuchst, Deinem Leben einen neuen Sinn zu geben,  ist Weihnachten.


Jedes Mal, wenn Du einen Menschen warm anlächelst, ist Weihnachten.


Denn zu Weihnachten ist die Liebe geboren.


Mit ihr zusammen ist der Frieden geboren.


Mit ihr zusammen ist die Gerechtigkeit geboren.


Mit ihr zusammen ist die Hoffnung geboren.


Damit kommt die Freude in unsere Welt.
Für mich, für Dich und für alle Menschen, die das spüren.


Denn für uns geboren ist Christus der Herr. 
Zum Segen für uns und für die Welt. Amen.

(Pfr. Naumann)


 

Wochengebet

03.12. - 10.12.2021

Advent, die Ankunft des Herrn, beinhaltet seit der Geburt Christi die Gewissheit, dass Gott an 
unserem Schicksal interessiert ist. Gott wird Mensch und solidarisiert sich mit unserem Leben, 
unseren Sorgen, Nöten und Freuden. So wie Gott sich mit uns solidarisiert, sollen auch wir 
miteinander leben und uns solidarisieren. „Liebe deinen Nächten wie dich selbst“, hat Jesus uns 
geboten. So ist die Hoffnung im Advent auch getragen von der Verantwortung der Menschen für 
die Welt.


Lassen Sie uns als Hoffnung in diesem Advent gemeinsam in ein Gebet von Jörg Zink einstimmen.


Du Schöpfer dieser Welt.
Wir leben von deiner Güte und Weisheit.
Die Welt gehört nicht uns, sie gehört dir.
Unsere Wissenschaft geht deinen Gedanken nach.
Unsere Technik verlässt sich auf deine Gesetze.
Unsere Wirtschaft lebt von deinen Gütern.
Unsere Politik ist dir verantwortlich.
Wir danken dir für Geist und Kraft der Menschen,
denn Geist und Kraft sind von dir.
Du hast uns den Frieden anvertraut,
die Freude und das Glück aller Menschen.
Wir bitten dich für jeden Menschen auf dieser Erde,
dessen Frieden und Glück in Gefahr sind.
Wir bitten dich, bewahre uns den Frieden
und bewahre uns davor,
den Frieden anderer zu gefährden:
den Frieden unserer Familien, Freunde und Nachbarn
und aller, denen wir begegnen.
Gott, uns Menschen ist viel Macht gegeben.
Was deine Weisheit geschaffen hat,
ist uns unweisen Menschen anvertraut.
Was du gegeben hast, damit wir leben können,
ist Gefahr geworden für unser aller Leben.
Wir möchten dir danken für deine Welt.
Wir möchten einander schützen vor Gewalt und Hass.
Wir möchten deine Gaben behüten:
die Menschen, ihr Glück und das Leben alles Lebendigen.
Wir bitten dich, Schöpfer dieser Welt,
hilf uns und gib Gelingen. 
 (Jörg Zink) 

 

Diakon Awiszio 


 

Altpapiertermine 2022

5. März 2022

21. Mai 2022

3. September 2022

5. November 2022


 

Ergebnis der letzten Altpapiersammlung

Bei der letzen Altpapiersammlung am 13. November 2021 wurden 23.95 Tonnen Altpapier gesammelt.

Danke an alle Helfer*innen!