Februar 2021

Wochengebet

26.02. - 05.03.2021

 Passionszeit -- Zeit des Leidens und Sterbens Jesu. Das Kreuz Jesu Christi wird wieder neu betrachtet.

Denken wir an das besondere Kreuz in der Paul- Gerhardt Kirche:

Das Triptychon von Helmut Grasedieck In der Advents- und Weihnachtszeit war es noch aufgeklappt und hat die Weihnachtsgeschichte erzählt. Jetzt ist es wieder zugeklappt und erzählt die Kreuzigung Jesu. Wie nah ist doch die Geburt des Jesuskindes dem Tod des Sohnes Gottes, Jesus Christus, mit Leid und Schmerz, Einsamkeit und Verlassenheit.

Und das ist alles für uns geschehen: „… für dich gegeben“ und „…für dich vergossen“ wird uns beim Abendmahl zugesprochen.

So ist das Kreuz Jesu ein Zeichen der Erlösung und Vergebung. Dabei zeigt das Kreuz nicht nur nach oben, sondern auch nach links und rechts, zu den Menschen neben mir und um mich herum. Auch ihnen ist Erlösung und Vergebung geschenkt, mir, dir und allen anderen auch.

Und so heißt es in dem Lied von Friedrichvon Bodelschwingh (EG 93):

Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha, der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah, das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld, das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Schuld.

Nun in heilgem Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha. Tief und tiefer wir uns neigen vor dem Wunder, das geschah, als der Freie ward zum Knechte und der Größte ganz gering, als für Sünder der Gerechte in des Todes Rachen ging.  

(Pfr. Grimm)

 

 


 

Wochengebet

19.02. - 26.02.2021

Liebe Gemeinde, Karneval ist in diesen Zeiten kaum spürbar an uns vorübergegangen, und schon war der Aschermittwoch da, der die nachdenkliche Zeit einleitet. Jetzt ist die Zeit, in der wir in uns gehen, in der wir nachspüren, woran wir leiden und womit auch wir anderen Schmerzen zugefügt haben. Uns wird bewusst, dass wir manchmal aus unserer Haut nicht herauskommen, unsere Gewohnheiten nicht lassen können. Uns wird bewusst, dass wir von Dingen abhängig sind, die uns nicht gut tun. Deshalb versuchen wir in den kommenden Wochen etwas zu ändern. Manche fasten und nehmen bestimmte Speisen oder alkoholische Getränke nicht zu sich. Manche fasten, indem sie 7 Wochen auf Fernsehen oder Handy verzichten. Wir wollen spüren, dass wir frei sind und jederzeit auch Neues zulassen können. Es geht nicht um bloßes Verzichten, sondern um eine Hinwendung zu Gott, dem Ursprung unseres Lebens. An ihm allein hängen wir, von ihm dürfen wir abhängig sein. In diesen schweren Zeiten ist es gut, sich an Gott festzumachen, damit wir nicht verzweifeln. Und das Herz zu öffnen, damit Gott uns Gedanken eingeben kann, wie wir das Leben für uns und alle gut gestalten – trotz allem.

Aus Psalm 51

Gott, ich bitte dich: nimm alle Last von meinem Herzen. Ich brauche, dass du Ja zu mir sagst. Ich möchte aufräumen in meinem Leben, weil ich dir so viel Kummer bereitet habe. Ich wünschte mir, du würdest alles Belastende wegwischen, damit du dich wieder in mir spiegeln kannst. Öffne mir mein Herz, damit ich neu sehen lerne für die Zukunft. Lass mich nicht aus den Augen und versage mir nicht deine liebende Hilfe. Gib mir wieder neuen Schwung durch deine Nähe Und schenk mir die Willenskraft, dass ich es schaffe. Aus dem Dunkel meiner Gedanken wird Helligkeit, liebender Gott, durch deine Herzlichkeit.    

 

(Pfrn. Rylke-Voigt) 

 

 


 

Wochengebet

12.02. - 19.02.2021

Herr, ich möchte in Dir Ruhe finden Lass nicht zu, dass Zeiten kommen, in denen das anders werden könnte. Ich war mir immer sicher, dass du zu deinem Wort stehst. Erschüttere diese Sicherheit nicht. Ich brauche sie jetzt mehr denn je. Ich brauche einen starken Fels, an dem ich mich stützen kann, auf dem ich mich aufbauen werde.

Wer sollte denn dieser Fels sein, wenn du es nicht bist? Zeige mir, dass du mich siehst. Zeige es mir und zeige es den anderen Menschen auch. Und zeige es meinem Schicksal, meinen Verstrickungen und den Umständen meines Lebens.

Du sollst mein starker Fels sein, auf dem ich mein Leben und mein Schicksal gründen will. Alles andere ist zutiefst weltlich und damit nicht von Bestand. Dich zu wissen ist eine Erleichterung und eine Freude. Du kennst mich durch und durch und das ist mir eine Beruhigung. Ich in meiner Unvollkommenheit muss mich nicht verstellen. Sie sind nicht das letzte Urteil über mich, denn Du siehst viel tiefer und viel mehr als das.

Bei dir bin ich geborgen. Du bist mein Schutz und mein Schild. Sieh mich an Und lass mich nicht aus deinen Händen fallen.

AMEN

(Pfr. Naumann) 

 


 

Wochengebet

06.02. - 13.02.2021

„Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“
So heißt es im Monatsspruch für den Monat Februar im Lukasevangelium.

In dieser Karnevalszeit erleben wir nicht die Lebendigkeit und Freiheit, die Buntheit und Freude, Feiern, Singen und Tanzen, wie wir sie sonst erleben.

Stattdessen heißt es, zu Hause bleiben, Kontakte einschränken und Begegnungen meiden. Statt Fröhlichkeit Angst und Sorge, wie lange der Virus uns noch gefangen hält.

Die Zusage des Monatsspruches gibt uns Halt und Sicherheit.

In der Taufe hat Gott uns bereits mit Namen gerufen und verspricht, bei uns zu sein „alle Tage bis zum Ende der Welt“. Wir sind bei Gott verzeichnet und nichts bleibt ihm verborgen, weder unsere Sorgen und Nöte noch unsere Ängste und Zweifel. Gott bewahrt unser Tun und Lassen. Damit bleiben wir mit ihm verbunden.

Und wir können einander lieben und füreinander sorgen. Gott zählt auf unsere Liebe auf immer und ewig. Im Gesangbuchlied (EG 665) von Eckart Bücken und von Gerd Geerken singen wir: Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe, das sind Worte und Taten, Als Zeichen der Liebe ist Jesus geboren, als Zeichen der Liebe für diese Welt. Freiheit ist nicht nur ein Wort, Freiheit, das sind Worte und Taten, Als Zeichen der Freiheit ist Jesus gestorben, als Zeichen der Freiheit für diese Welt. Hoffnung ist nicht nur ein Wort, Hoffnung, das sind Worte und Taten, Als Zeichen der Hoffnung ist Jesus lebendig, als Zeichen der Hoffnung für diese Welt. 

(Pfr. Grimm) 


 

digitale Andachten

Leider dürfen bis zum 10.01.2021 keine Gottesdienste (auch an den Feiertagen) in unseren Kirchen der Ev. Epiphanias-Kirchengemeinde stattfinden. 

Es werden aber online Gottesdienste und Live-Übertragungen auf Facebook geben. 

 

Bis dahin Gottes Segen und bleiben Sie gesund.


 

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