April 2021

Wochengebet

23.04. - 30.04.2021

 „ Jauchzt dem Herrn, alle Welt!“ -Ein Tag zum Jubeln

Zartgelbe Osterglocken und Vergiss-meinnicht in den Gärten – das ist eine Pracht, sie anzuschauen. Auch in diesen Zeiten dürfen wir Gottes wunderbare Schöpfung genießen, aus unseren Wohnungen und Häusern gehen und uns daran freuen. Der Frühling ist da! Er lädt uns ein, zu staunen über alles, was Gott für uns getan hat.

Wunderbar hat er alles geschaffen, die Blumen, die Bäume, die Tiere, die ganze Welt – und uns Menschen! Welche Wunder! Darüber können wir uns freuen, jubeln und Gott dafür danken.

Was Gott alles getan hat: die Osterglocken auf dem Bild weisen auf Ostern hin und auf die wunderbare Botschaft: Der Herr ist auferstanden! Und daran, was sie für uns bedeutet: wir dürfen leben. Jeden Tag möchte Gott, dass wir uns darüber freuen, dass wir leben dürfen. Heute – und auch dann, wenn wir diese Erde verlassen müssen, ist uns das Leben bei Gott, das ewige Leben, verheißen. Die Vergissmeinnicht laden uns ein, uns jeden Tag an Ostern zu erinnern und Gott zuzujubeln.

Flieg auf den Flügeln der Freude, weil Gott dich nicht fallen lässt. Lässt du auch Federn im Laufe der Zeit, halt an ihm dich fest. Musst du durch Täler von Trauer und Leid, macht Gott den Horizont wieder weit. Denkst du, es wird mit dir nie wieder gut, dann verwandelt er die Angst in Mut. (Jörg Swoboda/ Theo Lehmann) 

(Pfrn. Rylke-Voigt)


 

Wochengebet

16.04. - 23.04.2021

Alltag -- Arbeit, Langeweile, Vertrautheit, Sicherheit, Geborgenheit.
Alltag -- Normalität, Rituale, Routine, Stress, Orientierung.
Alltag -- Sicherheit und die gleichen Strukturen, vertraute Menschen.

Die Jünger sind nach dem Ostermorgen wieder in ihren Alltag nach Galiläa zurückgekehrt,
da, wo Jesus sie einmal abgeholt und berufen hat,
da, wo sie alles haben stehen und liegen lassen,
da, wo sie Beschäftigung und Auskommen finden,
da, wo ihre Familie und Freunde sind.

Ausgerechnet während ihres Alltagsgeschehens kommt der auferstandene Christus zu ihnen. Er taucht bei ihnen auf und sie erkennen:

„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.“

Und wir lernen begreifen, was Auferstehung und Neuanfang heißen: Da, wo ich gehe und stehe, da ist Gott bei mir und schenkt mir seine Kraft.
Es bedarf gar nicht eines besonderen Ortes oder eines besonderen Zeitpunktes.
Da, wo mein Leben ist, da schenkt er mit Kraft und Energie. Die Menschen in meinem Alltag, das sind meine Mitmenschen und Nächsten.

Darum bitten wir dich:
Schenk du unseren Familien und Freunden Gesundheit und Frohsinn.
Lass uns mit allen eine gute Nachbarschaft pflegen.
Sei du in den Schulen bei allen Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Lehrerinnen, damit Lernen gelingt und Freude macht.
Sei du bei allen Kranken, Alten und denen, denen die Zeit schwer wird, lass sie schwere Zeiten aushalten können.
Sei du bei allen sozialen Berufen, Ärztinnen und Ärzte, Schwestern und Pflegern, dass sie ihre Arbeit bewältigen und selber nicht verzweifeln.
Sei du bei allen Politikern und Machthabern, dass sie mit Weitsicht und Umsicht Entscheidungen treffen und dem Frieden und der Gerechtigkeit dienen.
Sei du bei deiner Kirche und deinen Gemeinden, dass sie deine frohe Botschaft weitertragen und durch ihr Verhalten der Botschaft gerecht werden.

Und so loben wir mit den Worten von EG 103:
„Gelobt sei Gott im höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn, der für uns hat genug getan. Halleluja, Halleluja, Halleluja.“    

(Pfr. Grimm)


 

Wochengebet

09.04. - 16.04.2021

Nach der Dunkelheit kommt das Licht.
Ich danke Dir, allmächtiger Gott, dass Du mich im Auge behältst.
Du nimmst mir die Dunkelheit des Winters fort und schickst mir die Sonnenstrahlen des Frühlings.
Ich danke Dir, allmächtiger Gott, dass Du mich im Auge behältst.

Du schickst Perspektiven, wo alles verbaut war.
Es öffnen sich Möglichkeiten, die ich nicht gesehen habe.
Es kreuzen Menschen meinen Weg, die mir die Augen öffnen.
Ich danke Dir, allmächtiger Gott, dass Du mit mir gehst.

Du achtest auf meine Schritte und meine Taten.
Du hörst meine Worte, die bedachten und die unbedachten.
Du hinterfragst mich in meinem täglichen Tun und Lassen.
Ich danke Dir, allmächtiger Gott, dass Du mit mir planst.

Dass Du mir Menschen schickst, die mit mir arbeiten und die Welt gestalten.
Dass Du mir Menschen schickst, die meinen Weg kreuzen und mich brauchen.
Dass Du mir Menschen schickst, die mir begegnen und sich meiner annehmen.
Ich danke Dir, allmächtiger Gott, für deine weise Sicht der Dinge.

Nach jeder Wolke kommt die Sonne und das Licht. Nach jeder Nacht kommt der Morgen und das Licht.
Nach jeder Krise kommt die Entspannung und das Licht.
Das ist der Lauf, den Du der Welt und mir als Plan mitgegeben hast.
Dieser göttliche Plan gibt Hoffnung auf ein helles Morgen.

Amen. 

 

(Pfr. Naumann) 


 

Wochengebet

02.04. - 09.04.2021

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